Anklams Ordnungsamt setzt auf Elektromobilität: Neuer E-Opel und gebrauchter Corsa im Einsatz
Anklams Ordnungsamt fährt jetzt elektrisch mit E-Opel und Corsa

Anklams Ordnungsamt setzt voll auf Elektromobilität

Das Ordnungsamt der Stadt Anklam hat einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität unternommen. Die bisherige Fahrzeugflotte, zuletzt geprägt von einem 16 Jahre alten dunkelblauen Caddy, wurde nun durch moderne Elektrofahrzeuge ersetzt. Fachbereichsleiter Raik Gabbe hat persönlich den neuen Opel Grandland in Empfang genommen, der fortan als Dienstfahrzeug für das Team des Ordnungsamtes genutzt wird.

Ideale Lösung für den städtischen Einsatz

Der neue E-Opel Grandland wird laut Fachbereichsleiter Gabbe vor allem für kurze Strecken innerhalb des Anklamer Stadtgebiets eingesetzt. Die tägliche Fahrleistung bewegt sich dabei typischerweise zwischen 40 und 60 Kilometern. Doch das Elektrofahrzeug ist keineswegs nur auf den Stadtverkehr beschränkt. Es verfügt über die Fähigkeit, auch einen großen Anhänger zu ziehen und bewältigt problemlos längere Distanzen, beispielsweise wenn Mitarbeiter zu Weiterbildungen nach Berlin fahren müssen.

Selbst für den seltenen Katastropheneinsatz hält Gabbe das Fahrzeug für geeignet und zeigt sich von dessen Leistungsfähigkeit überzeugt. Diese Einschätzung teilt auch Autohauschef Heiko Assmann, der betont, dass moderne Elektroautos für das spezifische Anforderungsprofil mit vielen Kurzstrecken in der Stadt mittlerweile deutlich besser geeignet sind als herkömmliche Benziner oder Dieselfahrzeuge.

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Wirtschaftliche und praktische Vorteile

Der Opel Grandland hat einen Listenpreis von 50.000 Euro, wird jedoch von der Stadt Anklam für die kommenden vier Jahre geleast. Diese Entscheidung unterstreicht das langfristige Engagement der Kommune für nachhaltige Mobilitätslösungen. Bürgermeister Michael Galander verweist zudem auf positive Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen bei der städtischen Wohnungsgesellschaft (GWA), die bereits erfolgreich E-Autos im Einsatz hat.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen will Galander die Elektromobilität nicht nur im Ordnungsamt, sondern auch in anderen Bereichen der Stadtverwaltung und des Betriebshofs weiter ausbauen. Ein konkreter Schritt ist die Übernahme eines gebrauchten E-Corsa aus der GWA-Flotte, der künftig speziell den Politeuren des Ordnungsamtes für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung stehen wird.

Infrastrukturelle Erweiterungen geplant

Um den Betrieb der Elektrofahrzeuge optimal zu unterstützen, kündigt Bürgermeister Galander weitere Maßnahmen an. Auf dem Hof des Rathauses soll in Kürze eine E-Ladesäule installiert werden, die das Laden der Dienstfahrzeuge direkt vor Ort ermöglicht. Diese infrastrukturelle Investition unterstreicht das ganzheitliche Konzept der Stadt Anklam, bei dem nicht nur die Fahrzeuge selbst, sondern auch die notwendige Ladeinfrastruktur berücksichtigt wird.

Die Umstellung des Ordnungsamtes auf Elektromobilität markiert somit einen wichtigen Meilenstein in der städtischen Verkehrspolitik. Sie demonstriert, wie kommunale Verwaltungen durch gezielte Investitionen in moderne Technologien sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile realisieren können.

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