Autofahrerin landet in überschwemmten Peenewiesen bei Anklam
Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall hat sich am Dienstag, dem 3. März, auf der Bundesstraße 109 zwischen Anklam und der Redoute ereignet. Eine 57-jährige Fahrerin kam mit ihrem Nissan nach rechts von der Fahrbahn ab und landete in den überschwemmten Peenewiesen. Obwohl das Fahrzeug im Wasser versank, blieb die Frau glücklicherweise unverletzt.
Einsatz von Rettungskräften und Straßensperrung
Der Alarmruf „Auto in Wasser“ löste um die Mittagszeit einen umfangreichen Rettungseinsatz aus. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Anklamer Feuerwehr und der Abschleppdienst Eggebrecht aus Usedom vor Ort. Während der Bergungsarbeiten, bei denen das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug aus dem Wasser gezogen wurde, musste die B109 zeitweise vollständig gesperrt werden. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen in der Region.
Fahrerin unverletzt, aber Fahrzeug schwer beschädigt
Die genaue Ursache, warum die Autofahrerin von der Straße abkam, konnte die Polizei zunächst nicht ermitteln. Die 57-Jährige überstand den Unfall ohne sichtbare Verletzungen, ließ sich jedoch vorsorglich auf eigenen Wunsch zur Untersuchung ins Anklamer Krankenhaus bringen. An ihrem Fahrzeug entstand ein erheblicher Sachschaden von rund 5.000 Euro, wie die Behörden mitteilten.
Glück im Unglück: Nicht in der Peene gelandet
Besonders bemerkenswert ist, dass das Auto nicht in den angrenzenden Fluss Peene, sondern in die überschwemmten Wiesen geriet. Dies verhinderte möglicherweise eine noch gefährlichere Situation. Die Peenewiesen sind in dieser Jahreszeit aufgrund von Hochwasser oder starken Regenfällen häufig überflutet, was die Bergungsarbeiten zusätzlich erschwerte.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit auf stark frequentierten Bundesstraßen, insbesondere bei widrigen Wetterbedingungen. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern an.



