Riskantes Überholmanöver auf L66 bei Hedersleben endet mit Auto im Graben
Auf der L66 bei Hedersleben im Landkreis Harz ist es am Dienstagabend zu einem gefährlichen Verkehrsunfall gekommen, der durch ein missglücktes Überholmanöver verursacht wurde. Ein 39-jähriger Autofahrer schätzte den Abstand zum Gegenverkehr falsch ein und musste sein Fahrzeug schließlich in den Straßengraben lenken, um einen schweren Zusammenstoß zu verhindern.
Falsche Einschätzung führt zu Gefahrenbremsung
Laut Polizeiangaben wollte der 39-Jährige auf der L66 einen vorausfahrenden Lkw überholen. Dabei unterschätzte er jedoch den Abstand zu einem entgegenkommenden Daimler-Fahrzeug. In der kritischen Situation sah sich der Fahrer gezwungen, eine Gefahrenbremsung einzuleiten. Bei diesem abrupten Manöver verlor er die Kontrolle über sein Auto und lenkte es in den seitlichen Straßengraben.
Trotz der schnellen Reaktion streifte das Fahrzeug den entgegenkommenden Daimler noch leicht, wie die Polizei des Reviers Harz mitteilte. Die Beamten waren vor Ort, um den Unfall aufzunehmen und die genauen Umstände zu klären.
Keine Verletzten, aber materieller Schaden
Erfreulicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Sowohl der 39-jährige Fahrer als auch die Insassen des anderen beteiligten Fahrzeugs blieben unversehrt. Der materielle Schaden wird nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 1.000 Euro beziffert.
Die L66 musste für die Dauer der Bergungsarbeiten kurzzeitig gesperrt werden. Die Polizei nutzte den Vorfall, um erneut auf die Gefahren riskanter Überholmanöver hinzuweisen, insbesondere auf Landstraßen mit begrenzter Sicht und Gegenverkehr.



