Verkehrskontrolle auf der A9: Betrunkener Busfahrer mit 0,6 Promille gestoppt
Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn 9 hat die Autobahnpolizei am Sonntag einen schwerwiegenden Verstoß aufgedeckt. Ein 71-jähriger Busfahrer wurde mit einer Alkoholkonzentration von 0,60 Promille hinter dem Steuer seines Omnibusses angetroffen.
Kontrolle zwischen Dessau-Süd und Thurland
Der Vorfall ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung München, zwischen den Anschlussstellen Dessau-Süd und Thurland. Kurz nach 11.30 Uhr wurde der Bus von Beamten des Zentralen Verkehrs- und Autobahndienstes angehalten und einer genauen Überprüfung unterzogen.
Im Rahmen dieser Kontrolle fiel der Fahrer durch einen Atemalkoholtest auf, der den Wert von 0,60 Promille ergab. Aufgrund dieses Befunds ordneten die Polizeibeamten umgehend eine Blutprobenentnahme an, um den Alkoholgehalt im Blut exakt zu bestimmen.
Sofortige Maßnahmen der Polizei
Die Autobahnpolizei ergriff sofortige Konsequenzen:
- Die Weiterfahrt des Busses wurde dem Fahrer strikt untersagt.
- Der Omnibus musste an Ort und Stelle stehen bleiben.
- Gegen den 71-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt der Kontrolle keine Passagiere in dem Bus, was mögliche Gefahren für Fahrgäste verhinderte. Dennoch unterstreicht dieser Vorfall die ernsten Risiken, die von alkoholisierten Fahrern im Straßenverkehr ausgehen, insbesondere wenn es sich um Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs handelt.
Die Autobahnpolizei betont, dass solche Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um die Sicherheit auf den Autobahnen zu gewährleisten. Alkohol am Steuer bleibt ein zentrales Thema in der Verkehrssicherheitsarbeit, und Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig konsequente Überwachung ist.



