Bolivien: Mindestens 15 Tote bei Militärflugzeug-Absturz - Tumulte und Plünderungen
Bei einem tragischen Flugzeugunglück in Bolivien sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Militärmaschine der bolivianischen Luftwaffe kam bei der Landung in El Alto von der Piste ab und wurde vollständig zerstört. Dies berichtete die Tageszeitung El Deber unter Berufung auf die Feuerwehr. Dutzende Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, und etwa 15 Fahrzeuge am Unglücksort wurden beschädigt oder zerstört.
Chaotische Szenen und steigende Opferzahlen
Der nationale Feuerwehrdirektor Pavel Tovar schilderte die verheerenden Auswirkungen: Unter den betroffenen Fahrzeugen befinden sich Kleinbusse, Privatwagen und sogar ein Sattelzug, die beim Absturz des Flugzeugs in der Gegend getroffen wurden. Einige Fahrzeuge wurden zu einem Haufen Schrott zerquetscht, und unter den Trümmern befinden sich Tote, zitierte La Razón ihn. Tovar schloss nicht aus, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Ursache des Unglücks ist zunächst unbekannt.
Tumulte am Unglücksort: Menschen versuchen Geld zu bergen
Den Berichten zufolge transportierte das Flugzeug vermutlich Bargeld. Am Unglücksort versammelte sich eine große Menschenmenge und versuchte, Geldscheine an sich zu nehmen. Einsatzkräfte setzten Wasser und chemische Mittel ein, um die Menge zu zerstreuen und die Kontrolle wiederherzustellen. Diese chaotischen Szenen führten zu Plünderungsversuchen, die die Rettungsarbeiten erheblich behinderten.
Die bolivianischen Behörden arbeiten unter Hochdruck, um die Situation zu stabilisieren und weitere Details zu ermitteln. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Besorgnis, während die lokalen Einsatzkräfte weiterhin nach Überlebenden suchen und die Identifizierung der Opfer vorantreiben.



