DWD warnt vor Glätte durch Frost und überfrierende Nässe in Ostdeutschland
Eine eiskalte Überraschung erwartet Autofahrer in den östlichen Bundesländern: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Dienstagmorgen vor überfrierender Nässe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gewarnt. Diese Wetterlage kann zu gefährlichen Glätteerscheinungen auf den Straßen führen und erfordert besondere Vorsicht im Verkehr.
Frostige Bedingungen in den Frühstunden
In den frühen Morgenstunden herrschten verbreitet leichte Frosttemperaturen um den Gefrierpunkt. Besonders in den bergigen Regionen sanken die Werte sogar bis auf minus fünf Grad Celsius. Diese frostigen Bedingungen in Kombination mit vorhandener Nässe bergen ein erhebliches Risiko für überfrierende Nässe, die Straßen und Gehwege in gefährliche Rutschbahnen verwandeln kann.
Der DWD mahnt daher eindringlich zu erhöhter Aufmerksamkeit und angepasster Fahrweise. Fußgänger sollten ebenfalls vorsichtig sein, da auch Gehwege von der Glätte betroffen sein können.
Wetterbesserung im Tagesverlauf
Im Laufe des Tages stellt sich jedoch eine deutliche Wetterbesserung ein. Die Temperaturen steigen merklich an und liegen damit deutlich über den Werten der vergangenen Tage. Bei teils wolkigen Bedingungen werden in Sachsen und Thüringen Höchstwerte von etwa 13 Grad Celsius erreicht, während es in Sachsen-Anhalt sogar bis zu 14 Grad warm werden kann.
Lediglich in höheren Lagen bleibt es etwas kühler, doch auch hier ist mit einem spürbaren Temperaturanstieg zu rechnen. Diese milde Witterung bietet eine vorübergehende Entspannung von den frostigen Bedingungen des Morgens.
Erneuter Temperaturrückgang in der Nacht
Die Erholung von den frostigen Temperaturen ist jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits in der kommenden Nacht sinken die Temperaturen laut DWD-Prognose wieder verbreitet in den Minusbereich. Dies bedeutet, dass sich die Gefahr von Glätte durch erneuten Frost und mögliche überfrierende Nässe fortsetzen könnte.
Autofahrer und Fußgänger sollten sich daher auch auf die Nacht- und frühen Morgenstunden des folgenden Tages einstellen und weiterhin mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen. Eine regelmäßige Überprüfung der aktuellen Wetterwarnungen des DWD wird empfohlen.



