Brandenburgs Polizei intensiviert Kontrollen von E-Scootern
Die Brandenburger Polizei hat von heute bis einschließlich Sonntag landesweite Kontrollaktionen für Elektrokleinstfahrzeuge gestartet. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf die alarmierenden Unfallzahlen des vergangenen Jahres, bei denen E-Scooter eine zentrale Rolle spielten.
Hintergrund: 380 Verletzte und 50 Schwerverletzte
Laut Polizeiangaben registrierte die Behörde im Jahr 2025 fast 440 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern auf Brandenburger Straßen. Bei diesen Vorfällen wurden insgesamt etwa 380 Personen verletzt, wovon rund 50 Verletzungen als schwer eingestuft wurden. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit der aktuellen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Fokus auf besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer
Neben den Fahrerinnen und Fahrern von E-Scootern selbst richtet die Polizei ihr Augenmerk während der Aktionswoche besonders auf vulnerable Gruppen im Straßenverkehr. Fußgänger, Zweiradfahrer, Kinder und Senioren stehen dabei im Mittelpunkt der Kontrollen. Ziel ist es, durch gezielte Überwachung und Aufklärung die Sicherheit für alle Beteiligten zu verbessern.
Ziele der Polizeiaktion
Die Beamten werden in den kommenden Tagen verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln durch E-Scooter-Nutzer achten. Durch diese Kontrollen soll nicht nur die allgemeine Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch das Bewusstsein der Menschen auf Straßen und Gehwegen geschärft werden, teilte die Polizei mit. Die Aktion dient somit sowohl der Prävention als auch der Sensibilisierung für die Risiken im Umgang mit Elektrokleinstfahrzeugen.
Die Polizei Brandenburg betont, dass es bei den Kontrollen darum geht, Unfälle zu vermeiden und die Zahl der Verletzten langfristig zu reduzieren. Fahrerinnen und Fahrer von E-Scootern sollten sich daher auf verstärkte Präsenz der Beamten einstellen und die geltenden Verkehrsvorschriften strikt einhalten.



