E-Zigarette löst Brandalarm in 3.000 Metern Höhe auf Flug von London nach Porto aus
E-Zigarette löst Brand auf Flug von London nach Porto aus

E-Zigarette löst Brandalarm in 3.000 Metern Höhe auf Flug von London nach Porto aus

Die Behörden warnen seit langem eindringlich vor den Risiken von Lithium-Ionen-Akkus in der Luftfahrt. Ein aktueller Zwischenfall auf einem Flug von England nach Portugal zeigt nun auf dramatische Weise, wie real und akut diese Gefahr tatsächlich ist. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Brandgeruch in 3.000 Metern Höhe löst sofortige Reaktion aus

Eine E-Zigarette im Handgepäck hat auf einem Flug von London-Gatwick nach Porto beinahe einen schwerwiegenden Zwischenfall mit möglicherweise katastrophalen Folgen ausgelöst. Das elektronische Gerät sei kurz nach dem Start der Maschine der portugiesischen Fluggesellschaft TAP in Brand geraten, teilte die zuständige Behörde GPIAAF in Lissabon mit. Als Rauch aus dem Gepäckfach drang, kehrte das Flugzeug sofort um und landete lediglich 14 Minuten nach dem Abheben wieder sicher in Gatwick. Der Zwischenfall habe sich bereits am 8. Februar ereignet, wurde nun jedoch offiziell bestätigt.

Wie aus dem detaillierten offiziellen Bericht hervorgeht, bemerkte die Kabinenbesatzung in rund 3.000 Metern Höhe einen starken Brandgeruch im hinteren Teil des Flugzeugs vom Typ Airbus A320. Mehrere besorgte Passagiere seien daraufhin aufgestanden und hätten in der angespannten und beängstigenden Situation zeitweise den Gang blockiert. Der erfahrenen Crew gelang es dennoch, das brennende Handgepäck schnell zu erreichen und die Flammen effektiv mit einem Feuerlöscher zu löschen.

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Sicherheitsüberprüfung und Fortsetzung des Fluges

Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung wurde verletzt zum Glück niemand. Im Anschluss an eine gründliche Sicherheitsüberprüfung setzte die Maschine mit 180 Sitzplätzen und sechs Crewmitgliedern den Flug nach Porto später planmäßig fort, heißt es in dem Bericht von GPIAAF. Diese Behörde ist in Portugal für Untersuchungen von Unfällen im Luft- und Bahnverkehr zuständig und dokumentierte den Vorfall minutiös.

Portugiesische Medien betonten in ihren Berichten, dass dieser Vorfall die bekannten Risiken von Lithium-Ionen-Akkus in elektronischen Geräten an Bord von Flugzeugen erneut und eindringlich unterstreicht. Solche Akkus können bei Defekten oder unsachgemäßer Handhabung schnell überhitzen und Brände verursachen, was in der engen Umgebung eines Flugzeugs besonders gefährlich ist.

Die Luftfahrtbehörden weltweit mahnen seit Jahren zur Vorsicht im Umgang mit elektronischen Geräten während des Flugverkehrs. Dieser konkrete Fall zeigt, dass trotz aller Warnungen weiterhin Gefahren bestehen, die durch aufmerksames Personal und klare Sicherheitsprotokolle jedoch erfolgreich gemeistert werden können.

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