Ein Tauchausflug im Urlaubsparadies endete in einer unfassbaren Tragödie: Fünf Italiener kehrten von einer Unterwasser-Expedition vor den Malediven nicht zurück. Ihre Leichen wurden inzwischen gefunden.
Unglück im Vaavu-Atoll
Die Gruppe war nach bisherigen Erkenntnissen im Vaavu-Atoll südlich der Hauptstadt Malé unterwegs. Die Taucher waren am Morgen von dem Safarischiff „Duke of York“ gestartet. Das italienische Außenministerium bestätigte die Tragödie: „Es wird davon ausgegangen, dass die Taucher starben, als sie versuchten, in einer Tiefe von 50 Metern Höhlen zu erkunden.“
Bekannte Meeresbiologin unter den Opfern
Unter den Opfern soll sich nach mehreren Medienberichten auch Monica Montefalcone befinden, eine bekannte Meeresexpertin und Professorin an der Universität Genua. Ihr Tod bedeutet einen großen Verlust für die wissenschaftliche Gemeinschaft.
Großangelegte Suchaktion
Im Vaavu-Atoll begann nach dem Verschwinden der Gruppe eine großangelegte Suchaktion. Sicherheitskräfte setzten Flugzeuge und Schnellboote im Indischen Ozean ein. Laut Behörden wurden die Italiener als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht von ihrem Tauchgang zurückgekehrt waren. Eine der Leichen wurde in einer Höhle entdeckt.
Schwierige Wetterbedingungen
Die Wetterbedingungen in der Region waren zum Zeitpunkt des Tauchgangs schwierig. Der Wetterdienst hatte für das Gebiet die Warnstufe Gelb herausgegeben. Starker Wind und heftige Böen erschwerten sowohl den Tauchgang als auch die anschließende Suche.
Ermittlungen laufen
Die maledivische Polizei bestätigte Ermittlungen zu dem Unfall. Die genaue Ursache des tödlichen Tauchunglücks ist noch unklar. Aktuell wird versucht, den Ablauf zu rekonstruieren. Auch das italienische Außenministerium und die Botschaft in Colombo verfolgen den Fall. „Das Außenministerium steht mit den Familien der Opfer in Kontakt, um ihnen jegliche notwendige konsularische Unterstützung zukommen zu lassen.“



