Frankfurter Flughafen leidet unter Lufthansa-Streiks
Der Frankfurter Flughafen hat im April einen deutlichen Rückgang der Passagierzahlen verzeichnet. Grund dafür waren sechs Streiktage bei der Lufthansa, die den Flughafen rund eine halbe Million Passagiere kosteten. Der Betreiber Fraport meldete für den Monat etwa 4,8 Millionen Fluggäste, was einem Minus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Auch die Zahl der Flugbewegungen sank um 11,6 Prozent auf 34.623 Starts und Landungen, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte.
Osterferien hatten geringen Einfluss
Eine untergeordnete Rolle spielten auch die Osterferien, die 2026 im Gegensatz zum Vorjahr nicht vollständig in den April fielen. Hauptursache für den Rückgang waren jedoch die Arbeitsniederlegungen der Piloten und Flugbegleiter bei der Lufthansa. Diese beeinträchtigten nicht nur den Passagierverkehr, sondern auch das Frachtgeschäft.
Frachtvolumen ebenfalls betroffen
Das Frachtvolumen sank um 0,6 Prozent auf 168.526 Tonnen. Grund dafür waren fehlende Beilademöglichkeiten in den Passagiermaschinen der Lufthansa. Zudem hatten die Piloten auch die Frachtgesellschaft Lufthansa Cargo bestreikt. Weniger Flüge und weniger Passagiere bedeuten für den Flughafen geringere Einnahmen aus Landegebühren und anderen Dienstleistungen. Die Auswirkungen der Streiks sind damit deutlich spürbar.



