RB Leipzig bestreitet das Saisonfinale in Freiburg ohne seinen Kapitän David Raum. Der 28-jährige Nationalspieler wird geschont, um ihn für die bevorstehende Weltmeisterschaft zu schonen. Trainer Ole Werner gab die Entscheidung am Freitag bekannt.
Pause für den DFB-Star
Während seine Mannschaftskollegen am Freitagnachmittag in den Breisgau fliegen, bleibt David Raum in Leipzig. Der Kapitän hatte in den letzten Wochen nicht nur ein hohes Pensum auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz zu bewältigen. Zudem kämpfte er zwischenzeitlich mit Leistenproblemen. Werner erklärte: „Ich habe mich dazu entschlossen, David eine Pause zu geben. Er hatte sowohl auf als auch neben dem Platz ein großes Pensum, auch vor dem Hintergrund, was auf ihn im Sommer wartet.“
WM-Vorbereitung hat Priorität
Die Schonung von Raum ist eine direkte Maßnahme zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Werner betonte: „Er hätte sicherlich auf dem Platz gestanden, wenn es noch für uns um unsere vorrangigen Saisonziele gegangen wäre. Aber so profitiert er natürlich von der Pause und sicherlich auch die Deutsche Nationalmannschaft.“ Leipzig hat sich bereits für die Champions League qualifiziert, sodass das letzte Spiel ohne großen Druck stattfindet.
Jagd auf den Punkterekord
Trotz der Schonung von Raum will Werner mit einer starken Aufstellung den bisherigen Punkterekord von RB Leipzig knacken. Der Rekord liegt bei 67 Zählern aus der Premierensaison 2016/17. Werner kündigte an: „Ich werde die Aufstellung so wählen, dass wir die höchstmögliche Chance haben, das Spiel zu gewinnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn du ein großes Ziel erreicht hast, es auch immer eine Mischung ist aus Struktur beibehalten und dazu den ein oder anderen zu bringen, der in den letzten Wochen mit den Hufen gescharrt hat.“
Gulacsi kehrt ins Tor zurück
Eine besondere Rückkehr gibt es im Tor: Peter Gulacsi, die langjährige Nummer 1, wird in Freiburg wieder zwischen den Pfosten stehen. Der 36-Jährige hatte nach einer Verletzung seinen Stammplatz verloren. Werner bestätigte: „Pete wird im Tor stehen. Er hat einen riesigen Anteil an unserer Saison und ist durch eine Verletzung aus dem Tor gekommen. Für mich geht es darum, ihm auch einen guten Saisonausklang zu ermöglichen – zumal wir auch wissen, dass er einer der prägendsten Torhüter der letzten zehn Bundesliga-Jahre ist und wir keinen Qualitätsverlust haben.“



