Vollsperrung in Güstrow: Bürgermeister-Dahse-Straße wird ab 23. März saniert
In Güstrow stehen umfangreiche Bauarbeiten an, die den Verkehr in der Stadt erheblich beeinträchtigen werden. Ab Montag, dem 23. März, ist die Bürgermeister-Dahse-Straße zwischen der Weinbergstraße und der Gutower Straße vollständig gesperrt. Die Sanierungsmaßnahmen sollen voraussichtlich bis zum 4. Dezember andauern und umfassen einen grundhaften Ausbau des etwa 170 Meter langen Abschnitts.
Details zu den Bauarbeiten und Kosten
Die Stadt Güstrow führt die Arbeiten in Zusammenarbeit mit dem städtischen Abwasserbetrieb und den Stadtwerken durch, die ihre Leitungen und Anschlüsse erneuern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 675.000 Euro. Nach Abschluss der Sanierung bleibt die Straße sechs Meter breit, während die Gehwege auf beiden Seiten auf 2,5 Meter erweitert und durch Grünstreifen ergänzt werden. Zudem werden Beleuchtung und Verkehrsanlagen modernisiert. Im Kreuzungsbereich zur Bölkower Straße sind Aufpflasterungen geplant, um den Verkehr zu beruhigen.
Auswirkungen auf den Verkehr und Buslinien
Die Sperrung betrifft nicht nur den Individualverkehr, sondern auch den öffentlichen Nahverkehr. Die Buslinien 201 und 205 werden während der Bauzeit über die Goldberger Straße umgeleitet, wie das Verkehrsunternehmen Regionalbus Rostock (rebus) mitteilt. Mehrere Haltestellen entfallen, als Ersatz dienen unter anderem die Haltepunkte Voßstraße und an der Goldberger Straße. Autofahrer müssen sich auf Umwege einstellen, was zu längeren Fahrzeiten führen kann.
Umweltmaßnahmen und Neupflanzungen
Bereits im vergangenen Herbst wurden mehrere geschädigte Platanen gefällt. Als Ausgleich sind insgesamt 18 Neupflanzungen vorgesehen, darunter vier Hopfenbuchen direkt im Baustellenbereich sowie weitere Bäume entlang der Straße Fischerweg und im Wohngebiet Alte Gärtnerei. Diese Maßnahmen sollen die ökologische Bilanz der Bauarbeiten verbessern und das Stadtbild aufwerten.
Anwohner und Pendler in Güstrow sollten sich auf die Verkehrseinschränkungen vorbereiten und alternative Routen planen. Die Stadt bittet um Verständnis für die vorübergehenden Unannehmlichkeiten, die mit der dringend notwendigen Sanierung verbunden sind.



