Streit um Hafenkneipe in Salem beigelegt: Besitzer akzeptiert Gutachterpreis
Hafenkneipen-Streit beigelegt: Besitzer lenkt ein

Der Streit um die ehemalige Hafenkneipe im Malchiner Ortsteil Salem scheint sich zu entspannen. Der kleine Kiosk bleibt in dieser Saison geschlossen, nachdem sich der bisherige Hafenmeister Peter Gailtene zum Ende des vergangenen Jahres verabschiedet hatte. Für das von ihm errichtete Hafenhaus wollte er eine Entschädigung in Höhe von 15.000 Euro. Mit einem Abriss, sollte es zu keiner Einigung mit der Stadt kommen, droht Gailtene nun aber nicht mehr. Er werde den Preis akzeptieren, den eine Gutachterin für den „Hafenkieker“ ermittelt hat, sagte Gailtene jetzt gegenüber dem Nordkurier. Das Gutachten ist zwar inzwischen fertig – welches Ergebnis da drinsteht, ist aber noch nicht bekannt. Auch an den Kosten des Gutachtens werde er sich zur Hälfte beteiligen.

Ungewisse Zukunft für die Hafenkneipe

Derweil ist immer noch unklar, wer den Sportboothafen in Salem in diesem Jahr betreiben soll. Offenbar gibt es dafür mehrere Interessenten. Deren Absichten würden sich aber nicht mit den Vorstellungen der Stadt decken, hatte Bürgermeister Axel Müller (CDU) zuletzt erklärt. Die Zukunft der kleinen Gaststube bleibt somit weiterhin ungewiss. Ein Abriss des „Hafenkiekers“ im Salemer Hafen ist jedoch vom Tisch. Was aus der kleinen Gaststube werden soll, ist aber weiterhin unklar.

Hintergrund des Streits

Peter Gailtene hatte seinen „Hafenkieker“ im vergangenen Jahr zum letzten Mal geöffnet. Der Streit um die Entschädigungssumme eskalierte, als die Stadt Salem eine niedrigere Summe bot. Gailtene forderte ursprünglich 15.000 Euro, was die Stadt ablehnte. Mit der Annahme des Gutachterpreises ist der Konflikt nun beigelegt. Die genaue Höhe der Entschädigung wird noch nicht öffentlich gemacht.

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