Harzquerbahn: Zehntägige Vollsperrung für umfangreiche Bauarbeiten
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat eine bedeutende Verkehrseinschränkung für die kommenden Tage angekündigt. Vom 23. März bis zum 1. April 2026 wird der Streckenabschnitt der Harzquerbahn zwischen den Bahnhöfen Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne vollständig für den Zugverkehr gesperrt. Diese Maßnahme ist notwendig, um dringende Bauarbeiten durchführen zu können, die der langfristigen Erhaltung des Gleisnetzes dienen.
Umfang der Bauarbeiten und betroffene Infrastruktur
Während der zehntägigen Sperrphase werden verschiedene Arbeiten gleichzeitig ausgeführt. Zum einen sollen Gleiserneuerungsarbeiten finalisiert werden, die bereits in Vorbereitung waren. Zum anderen steht die komplette Erneuerung des Bahnübergangs an der Bundesstraße 242 bei Sorge im Mittelpunkt. Dieser Kreuzungspunkt zwischen Schiene und Straße wird vollständig modernisiert, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen wird.
Die Baumaßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf den Schienenverkehr, sondern auch auf den Straßenverkehr. Die betreffende Bundesstraße 242 wird während der gesamten Bauzeit ebenfalls gesperrt sein. Autofahrer müssen sich daher auf Umleitungen und verlängerte Fahrzeiten einstellen. Die HSB betont, dass diese Arbeiten unverzichtbar sind, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Bahnstrecke auch in Zukunft gewährleisten zu können.
Auswirkungen auf Bahnreisende und Alternativen
Für Bahnreisende bedeutet die Sperrung, dass auf dem betroffenen Abschnitt für zehn Tage keine Züge verkehren werden. Die HSB weist jedoch darauf hin, dass der Zugverkehr zum Brocken von dieser Maßnahme nicht betroffen ist. Reisende, die diese Strecke nutzen möchten, müssen alternative Transportmöglichkeiten in Betracht ziehen oder ihre Reisepläne entsprechend anpassen.
Die Sperrung betrifft einen zentralen Abschnitt der Harzquerbahn, der für viele Touristen und Einheimische von großer Bedeutung ist. Die HSB empfiehlt, sich vor Reiseantritt über aktuelle Verkehrsmeldungen zu informieren und mögliche Umleitungsrouten zu prüfen. Trotz der Unannehmlichkeiten sind die Bauarbeiten ein wichtiger Schritt, um die historische Schmalspurbahn für kommende Generationen zu erhalten.



