Kreisstraße MSE 08 bei Röbel gesperrt: Längere Bauarbeiten in Minzow ab Montag
In Minzow bei Röbel beginnt am Montag, dem 27. April 2026, ein umfangreicher Straßenausbau, der den Verkehr in der Region für mehrere Monate beeinträchtigen wird. Die Kreisstraße MSE 08 wird aus Richtung Dambeck bis voraussichtlich September 2026 vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt sein. Diese Maßnahme ist Teil einer Gemeinschaftsinitiative zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur.
Details zur Verkehrssituation und Umleitungen
Während der Bauphase bleibt die Zufahrt nach Minzow aus Woldzegarten und aus Richtung Röbel zunächst erhalten, allerdings werden spätere Änderungen der Verkehrssituation gesondert mitgeteilt. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat eine Umleitungsstrecke eingerichtet, die über die Landesstraße L 206 sowie Walow und Dambeck führt. Zudem sind Anpassungen beim Busverkehr und Schülertransport mit der MVVG abgestimmt, um die Mobilität für Anwohner und Pendler so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.
Umfang der Bauarbeiten und Investitionen
Die Sanierung der Kreisstraße MSE 08 umfasst eine Strecke von etwa 600 Metern mit einer Ausbaubreite von 6 Metern. Dabei wird die Ortsdurchfahrt mit einem vollgebundenen Oberbau in Asphaltbauweise erneuert. Weitere Maßnahmen beinhalten die Erneuerung von drei Durchlässen, drei Sedimentationsanlagen, neuen Gehwegen, einer modernen Beleuchtung, Trinkwasserleitungen, zwei barrierefreien Bushaltestellen und einer neuen Straßenentwässerung. Für dieses ambitionierte Bauvorhaben investieren der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die Gemeinde Leizen und der Eigenbetrieb „Müritz-Elde-Wasser“ (MEWA) insgesamt rund 2,15 Millionen Euro, wobei der Anteil des Landkreises etwa 1,33 Millionen Euro beträgt.
Zeitplan und Koordination
Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt, die in enger Abstimmung mit den Anliegern und der Gemeinde geplant sind. Während dieser Zeit ist kein Durchgangsverkehr möglich, was zu erheblichen Einschränkungen führen wird. Der Landkreis bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen und betont, dass die Maßnahmen langfristig der Sicherheit und Lebensqualität in der Region dienen.



