Pilotenstreik bei Lufthanda: Flugausfälle in Niedersachsen und Bremen halten an
Der Pilotenstreik bei der Lufthansa-Gruppe setzt sich auch am zweiten Tag fort und führt zu erheblichen Einschränkungen im Luftverkehr. In den nordwestlichen Bundesländern Niedersachsen und Bremen müssen Reisende weiterhin mit gestrichenen Flügen rechnen, insbesondere auf den wichtigen Strecken zu den Drehkreuzen Frankfurt und München.
Konkrete Auswirkungen auf die Flughäfen
Am Flughafen Hannover sind heute insgesamt neun Verbindungen betroffen. Laut aktuellen Mitteilungen des Airports wurden vier Abflüge nach Frankfurt und ein Abflug nach München gestrichen. Zusätzlich fallen vier ankommende Flüge aus Frankfurt und München aus, was die Reisemöglichkeiten deutlich einschränkt.
Die Situation in Bremen präsentiert sich ähnlich dramatisch. Von den geplanten fünf Abflügen nach Frankfurt findet lediglich einer statt, während drei von fünf Verbindungen nach München komplett ausfallen. Bei den Ankünften sieht es nicht besser aus: Nur einer von fünf Flügen aus Frankfurt landet planmäßig, und aus München erreichen lediglich zwei von fünf Maschinen ihr Ziel.
Hintergrund des Arbeitskampfes
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat mehr als 5.000 Piloten der verschiedenen Lufthansa-Betriebe zum Streik aufgerufen. Während es bei der Regionaltochter Lufthansa Cityline primär um Gehaltserhöhungen geht, stehen bei der Kerngesellschaft und Lufthansa Cargo vor allem Forderungen nach höheren Betriebsrenten im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen.
Bereits am Vortag waren an beiden Flughäfen jeweils zwölf Verbindungen ausgefallen. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich mit insgesamt rund 600 Flugausfällen an beiden Streiktagen in ganz Deutschland gerechnet, wobei die Hauptlast auf den Drehkreuzen München und Frankfurt liegt.
Empfehlungen für betroffene Reisende
Der Flughafen Hannover rät allen Passagieren dringend, den aktuellen Status ihrer Flüge direkt bei der Lufthansa zu überprüfen. Bei Fragen oder notwendigen Flugänderungen sollten sich Reisende unmittelbar an die Fluggesellschaft wenden, um alternative Lösungen zu finden.
Voraussichtlich am Samstag soll der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen werden, sodass dann alle Maschinen wie gewohnt operieren können. Bis dahin müssen sich Reisende auf weitere Einschränkungen und mögliche Umplanungen einstellen.



