Sachsen: Mehr Tote und Verletzte bei E-Scooter-Unfällen
Mehr Tote und Verletzte bei E-Scooter-Unfällen in Sachsen

In Sachsen sind im vergangenen Jahr drei Menschen bei Unfällen mit E-Scootern ums Leben gekommen. Das teilte das Innenministerium in Dresden mit. Im Jahr zuvor hatte es keine Todesopfer gegeben. Auch die Zahl der Verletzten stieg an: 201 Personen verunglückten 2025 auf den motorisierten Rollern, 2024 waren es 183. Davon erlitten 29 Fahrer schwere Verletzungen, 169 leichte.

Regeln für E-Scooter-Fahrer

Seit 2019 sind E-Scooter in Deutschland zugelassen. Zum Fahren benötigt man weder Führerschein noch Mofa-Prüfbescheinigung. Ab 14 Jahren darf man mit dem eigenen Roller fahren, Leihgeräte sind erst ab 18 Jahren verfügbar. Eine Helmpflicht besteht nicht, aber der ADAC empfiehlt dringend das Tragen eines Helms.

Neue Vorschriften ab 2026

Im nächsten Jahr treten neue Regeln in Kraft. Dann müssen neue E-Scooter mit Blinkern ausgestattet sein. Zudem erhalten Kommunen mehr Spielraum, um das Abstellen der Roller zu regeln. Damit soll einem „Wildwuchs“ entgegengewirkt werden, der vor allem in Städten für Ärger sorgt, wenn E-Scooter auf Gehwegen abgestellt werden.

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