Münchner Leihrad-System „MyRadl“ startet nach monatelanger Pause
MyRadl: Münchner Leihrad-System startet endlich

Das Münchner Leihrad-System steht seit Oktober still, doch nun gibt es einen Neustart: Der MVV bringt unter dem neuen Namen „MyRadl“ Tausende Räder und Pedelecs in die Stadt und das Umland. Das alte Angebot MVG-Rad ist Geschichte. Was ist neu?

Neustart nach monatelanger Pause

Seit Oktober 2025 ruhte der Leihradverkehr in München. Nun startet der MVV mit einem komplett überarbeiteten System. „MyRadl“ heißt der neue Dienst, der mit einer Flotte von Tausenden Fahrrädern und Pedelecs aufwartet. Die Räder stehen an zahlreichen Stationen in der Innenstadt und den angrenzenden Gemeinden bereit.

Neue Funktionen und Tarife

Das neue System bietet verbesserte Buchungsmöglichkeiten über eine App, flexible Tarife und eine einfachere Rückgabe. Nutzer können zwischen Einzelfahrten, Tagespässen und Abos wählen. Die Pedelecs sind mit einem leistungsstarken Akku ausgestattet, der für längere Strecken ausgelegt ist.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Integration in den MVV-Tarif

Erstmals ist das Leihrad-System vollständig in den Münchner Verkehrsverbund (MVV) integriert. Fahrten lassen sich mit dem gleichen Ticket wie Bus und Bahn kombinieren. Das macht den Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln einfacher.

Ausbau auf das Umland

„MyRadl“ beschränkt sich nicht auf München. Auch in umliegenden Städten wie Garching, Unterschleißheim und Haar stehen Räder bereit. Der MVV plant, das Netz bis Ende 2026 auf weitere Gemeinden auszuweiten.

Hintergrund des Stillstands

Der Betrieb des Vorgängersystems MVG-Rad war im Oktober 2025 eingestellt worden, nachdem der Vertrag mit dem Betreiber auslief. Die Stadt und der MVV nutzten die Pause, um ein neues Konzept zu entwickeln. Ziel war es, die Zuverlässigkeit zu erhöhen und die Verfügbarkeit der Räder zu verbessern.

Reaktionen aus der Politik

Oberbürgermeister Dieter Reiter begrüßte den Start: „MyRadl ist ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende in München.“ Auch die Grünen im Stadtrat lobten die Integration in den MVV-Tarif. Die CSU forderte jedoch eine schnellere Ausweitung auf das Umland.

Das neue System soll ab dem 1. Mai 2026 schrittweise in Betrieb gehen. Zunächst stehen 3.000 Räder und 1.000 Pedelecs zur Verfügung, bis zum Sommer sollen es 5.000 Räder sein.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration