Gerissene Oberleitung auf Berlin-München-Strecke: Reparaturarbeiten im Gange
Nach einem schweren Vorfall auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Berlin und München hat die Deutsche Bahn mit den Reparaturarbeiten an einer gerissenen Oberleitung begonnen. Der Zwischenfall ereignete sich bei Zahna-Elster im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt, wo die Bahnstromleitung auf einer Länge von fast einem Kilometer riss und auf einen ICE fiel.
Details zum Vorfall und Auswirkungen auf Reisende
Laut Polizeiangaben waren etwa 600 Reisende in dem betroffenen Zug vorübergehend festgesetzt, wobei zwei Personen leichte Verletzungen erlitten. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass die Ursache für den Riss der Oberleitung noch untersucht wird. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich den gesamten Sonntag andauern, und es ist momentan unklar, wann der Zugverkehr auf diesem Streckenabschnitt wieder vollständig aufgenommen werden kann.
Umleitung des Zugverkehrs und technische Prüfungen
Als Sofortmaßnahme werden Züge zwischen Berlin und Halle/Leipzig vorübergehend umgeleitet. Der Halt in Lutherstadt Wittenberg entfällt, stattdessen wird Dessau als Ersatzhalt eingerichtet. Nach Abschluss der Reparatur sind abschließende technische Prüfungen notwendig, um die Sicherheit und Funktionalität der Strecke zu gewährleisten. Die Deutsche Bahn betont, dass die Sicherheit der Reisenden oberste Priorität hat, und bittet um Verständnis für die entstehenden Verzögerungen.
Die genaue Dauer der Beeinträchtigungen bleibt abhängig von den Reparaturfortschritten und den anschließenden Tests. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Fahrplanänderungen zu informieren.



