Plate vor monatelanger Großbaustelle: Straßen dicht, Bagger rollen
Plate: Monatelange Großbaustelle ab Mai 2026

Ein paar farbige Markierungen auf dem Asphalt, erste Absperrbaken am Straßenrand – noch wirkt alles harmlos. Doch was sich in Plate ankündigt, wird den Ort über Monate beschäftigen. Ab dem 4. Mai verwandeln sich zentrale Straßen in Baustellen, der Verkehr wird umgeleitet und an manchen Stellen geht zeitweise gar nichts mehr. Besonders im Fokus: die Friedrich-Wehmer-Straße, die Pulsader des Ortes.

Umfangreiche Baumaßnahmen ab Mai

„Ab Mai 2026 stehen mehrere umfangreiche Baumaßnahmen bevor“, sagt Bürgermeisterin Madlen Spelling. Hinter der nüchternen Ankündigung steckt ein komplexes Projekt: Neue Regenentwässerungssysteme mit Versickerungsanlagen werden gebaut, alte Fahrbahnen grundhaft erneuert und eine neue Busumfahrung an der Naturgrundschule geschaffen. Es geht also nicht nur um frischen Asphalt, sondern um ein komplett modernisiertes Verkehrsnetz unter und über der Erde.

Arbeiten in „Am Sportplatz“: Kita-Zufahrt gesperrt

Der Auftakt erfolgt vom 4. Mai bis voraussichtlich 7. Juni in der Straße „Am Sportplatz“. Zwischen Kita und Kreisstraße 112 wird der Untergrund geöffnet, um neue Kanäle zu verlegen und die Entwässerung zu verbessern. Parallel dazu wird die Straße selbst erneuert. Für Anwohner und Eltern bedeutet das: Die Zufahrt zur Kita und Sporthalle ist gesperrt. Eine Umleitung führt über die neue Zuwegung am Sportplatz, geregelt durch eine Ampel. „Uns ist bewusst, dass die Arbeiten für alle mit Einschränkungen verbunden sind“, so Madlen Spelling, „wir bitten dafür um Verständnis.“

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Friedrich-Wehmer-Straße: Kanalarbeiten und Vollsperrung

Während die ersten Baugruben noch offen sind, rückt bereits der nächste Abschnitt in den Fokus. Vom 18. Mai bis zum 12. Juli wandern die Baukolonnen weiter in die Friedrich-Wehmer-Straße – genauer gesagt zwischen der Hauptkreuzung an der Kirche und dem Bahnübergang. Auch hier stehen umfangreiche Kanalarbeiten an. Die Straße wird abschnittsweise zur Baustelle – unter Vollsperrung. Der Schulbusverkehr bleibt in dieser Phase zwar aufrechterhalten, doch für viele Autofahrer heißt es: Umwege fahren.

Eine Woche kein Zugang zu Grundstücken

Richtig einschneidend wird es dann mitten im Sommer. Vom 13. bis 31. Juli wird die Friedrich-Wehmer-Straße selbst saniert mit allem, was dazugehört: Fräsen, Asphaltieren, Verdichten. In dieser Zeit fährt kein Schulbus. Auch Anwohner müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen. Während der Asphaltarbeiten, die etwa eine Woche dauern, ist die Erreichbarkeit der Grundstücke zeitweise nicht möglich. Wer hier wohnt, braucht Geduld und gute Planung.

Parallelarbeiten in Am Sportplatz und Störstraße

Parallel dazu laufen weitere Arbeiten: Ebenfalls ab dem 13. Juli bis zum 30. August wird erneut in der Straße Am Sportplatz sowie im Bereich der Störstraße am Kanalnetz gearbeitet. Die Eingriffe reichen tief in die Infrastruktur, weshalb Straßen immer wieder geöffnet werden müssen. Die Erreichbarkeit bleibt eingeschränkt, teils sind einzelne Abschnitte komplett dicht.

Letzter Bauabschnitt: Störstraße bis 11. Oktober

Der letzte Bauabschnitt schließt sich nahtlos an: Vom 31. August bis zum 11. Oktober konzentrieren sich die Arbeiten auf die Störstraße. Auch hier stehen Kanal- und Straßenbau auf dem Programm, wiederum mit Sperrungen und Einschränkungen für Anwohner.

Alltag soll trotz Baustellen laufen

Trotz der massiven Eingriffe versucht die Gemeinde, den Alltag so gut wie möglich am Laufen zu halten. Der öffentliche Nahverkehr wird außerhalb der Sommerferien weitgehend aufrechterhalten, teilweise mit Ersatzhaltestellen. Rettungsdienste und Müllabfuhr sollen jederzeit durchkommen. Zusätzlich werden Ausweichparkplätze etwa am MX-Park und auf der Festwiese eingerichtet.

„Wir setzen mit diesen Maßnahmen konsequent unser Verkehrswegekonzept um“, betont Madlen Spelling. Ziel sei eine nachhaltige Verbesserung. „Ein besonderes Anliegen ist uns die Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere für unsere Kinder“, so die Bürgermeisterin. Die neue Bushaltestelle an der Schule soll künftig genau das gewährleisten.

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