Das Kampfhubschrauberregiment 36 der Bundeswehr aus Fritzlar in Nordhessen führt in der kommenden Woche erneut Nachtflüge mit Kampfhubschraubern in niedriger Höhe durch. Wie die Bundeswehr mitteilte, können von Montag bis Donnerstag, dem 4. bis 7. Mai, Gebiete in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen von Lärm betroffen sein. Die Maschinen werden teilweise im Tiefflug unter etwa 30 Metern unterwegs sein.
Übungsraum erstreckt sich über drei Bundesländer
Der Übungsraum umfasst ein Gebiet von Alsfeld und Gießen in Hessen über Bad Laasphe, Meschede und Beverungen in Nordrhein-Westfalen bis nach Leinefelde und Langensalza in Thüringen. Die Bundeswehr betonte, dass versucht werde, das Übungsgebiet stetig zu wechseln, um die Belastung für die Anwohner zu minimieren.
Hintergrund der Übung
Die Nachtflüge dienen der Ausbildung der Besatzungen und der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Das Kampfhubschrauberregiment 36 ist mit dem Typ Tiger ausgestattet, einem modernen Mehrzweckkampfhubschrauber. Solche Übungen sind notwendig, um die Fähigkeiten im Tiefflug und bei Nacht zu trainieren, was für den Ernstfall entscheidend ist.
Die Bundeswehr bittet die Bevölkerung um Verständnis für die unvermeidbaren Lärmbelästigungen. Anwohner in den genannten Regionen sollten sich auf erhöhte Flugaktivitäten in den Abend- und Nachtstunden einstellen.



