Tragödie am Rhein: 70-jähriger Radfahrer stürzt von Brücke ohne Geländer und ertrinkt
Radfahrer (70) stürzt von Brücke und ertrinkt im Rhein

Tödlicher Sturz von der Panzerbrücke in Au am Rhein

Ein tragischer Unfall hat am Samstagnachmittag im baden-württembergischen Au am Rhein das Leben eines 70-jährigen Radfahrers gefordert. Der Senior war mit seinem Pedelec auf der sogenannten Panzerbrücke unterwegs, die einen Seitenarm des Rheins überquert, als er vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers von der Brücke stürzte und in den Fluss fiel.

Rettungsversuche blieben erfolglos

Ersthelfer, die den Vorfall beobachteten oder schnell zur Stelle waren, zogen den Mann umgehend aus dem Wasser und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Ihre intensiven Reanimationsversuche zeigten jedoch leider keinen Erfolg. Ein herbeigerufener Notarzt konnte nach der Bergung nur noch den Tod des Radfahrers feststellen.

Die Polizei Baden-Baden, die den Vorfall untersucht, teilte mit, dass es derzeit keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gebe. Die Ermittlungen des Verkehrsdienstes konzentrieren sich auf die genauen Umstände des Sturzes, wobei ein technisches Versagen des Pedelecs oder ein gesundheitliches Problem des Fahrers nicht ausgeschlossen werden können.

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Gefährliche Brücke ohne Schutzvorrichtungen

Die Unglücksstelle, die Panzerbrücke, ist eine Betonbrücke, die bei Fahrradtouristen auf dem Weg zum Rhein beliebt ist. Auffällig und potenziell gefährlich ist das Fehlen jeglicher Geländer oder Absturzsicherungen, was den Sturz des 70-Jährigen offenbar begünstigte. Die Brücke überquert einen Seitenarm des Rheins, dessen Strömung den Mann nach dem Sturz unter Wasser zog und zum Ertrinken führte.

Au am Rhein liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Karlsruhe in einer Region, die bei Radfahrern für ihre landschaftlich reizvollen Routen entlang des Rheins bekannt ist. Der tragische Vorfall wirft Fragen nach der Sicherheit von Radwegen und Brücken ohne ausreichende Schutzvorkehrungen auf, insbesondere an stark frequentierten touristischen Strecken.

Die lokalen Behörden und Polizei ermitteln weiter zu den genauen Ursachen des Unfalls. Angehörige des Verstorbenen wurden informiert, während die Gemeinde und Radfahrverbände über mögliche Konsequenzen für die Infrastruktursicherheit nachdenken.

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