Rolltreppen-Krise am Berliner Hauptbahnhof: 35 von 52 Anlagen außer Betrieb
Rolltreppen-Krise am Berliner Hauptbahnhof

Rolltreppen-Krise am Berliner Hauptbahnhof: 35 von 52 Anlagen außer Betrieb

Am Berliner Hauptbahnhof hat sich die Situation bei den Rolltreppen dramatisch verschärft. Laut aktuellen Angaben der Deutschen Bahn sind nun 35 von insgesamt 52 Rolltreppen aus Sicherheitsgründen vorübergehend stillgelegt worden. Diese technischen Probleme betreffen damit den Großteil der Anlagen in einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands.

Reparaturen hängen von Ersatzteillieferungen ab

Ein Sprecher der Deutschen Bahn erklärte, dass man schnellstmöglich mit den Reparaturen beginnen wolle, sobald die erforderlichen Ersatzteile vorliegen. Die Geschwindigkeit der Instandsetzungen hänge maßgeblich davon ab, in welchem Umfang die notwendigen Komponenten beschafft werden können. Für den Hauptbahnhof zeichnet sich bereits ab, dass einige Anlagen komplett erneuert werden müssen, was derzeit mit dem Hersteller evaluiert wird.

Ursprung der Probleme und weitere betroffene Bahnhöfe

Die aktuelle Krise nahm ihren Anfang vor einigen Wochen, als das Unternehmen zunächst 48 Rolltreppen im Hauptbahnhof und zehn weitere im Bahnhof Berlin Südkreuz außer Betrieb nahm. Grund für diese Maßnahme waren Fehler an zwei Rolltreppen eines bestimmten Typs, die mitten im Betrieb abrupt stehen geblieben waren. Bundesweit waren laut Bahn insgesamt 70 Rolltreppen betroffen, die nun sehr aufwendig repariert werden müssen.

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Auswirkungen auf Reisende und alternative Lösungen

Der Berliner Hauptbahnhof gehört mit rund 330.000 Reisenden und Besuchern pro Tag zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen Deutschlands. Um die Beeinträchtigungen zu minimieren, werden Reisende laut Bahn von Service-Mitarbeitenden unterstützt, die Wege zeigen und beim Koffertragen helfen. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können weiterhin die Aufzüge nutzen, die von den Stilllegungen nicht betroffen sind.

Die Deutsche Bahn betont, dass die Situation am Bahnhof schnell beseitigt werden soll, doch die Reparaturen könnten aufgrund der komplexen Ersatzteilbeschaffung und der notwendigen Evaluierung mit dem Hersteller länger dauern als ursprünglich erhofft. Die Sicherheit der Fahrgäste habe dabei oberste Priorität.

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