Nach den Osterfeiertagen: Rostocker ÖPNV-Fahrgäste müssen sich auf Umleitungen und Fährausfall einstellen
Nach den Osterfeiertagen müssen sich die Fahrgäste der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr einstellen. Sowohl im Fährverkehr als auch im Überseehafenbereich kommt es zu spürbaren Beeinträchtigungen, die voraussichtlich mehrere Wochen andauern werden.
Buslinien 19, 45 und 49 werden umgeleitet
Von Dienstag, dem 7. April, bis voraussichtlich zum 22. Mai finden laut RSAG-Sprecherin Beate Langner umfangreiche Straßenbauarbeiten auf der Hochstraße im Überseehafen statt. Diese Arbeiten erfordern eine Vollsperrung der betroffenen Strecke. „Aus diesem Grund fahren die Busse der Linien 19, 45 und 49 in beiden Richtungen umgeleitet über die Straßen Am Seehafen sowie die Ost-West-Straße und wenden im Kreisverkehr“, erklärt Langner detailliert.
Laut den aktuellen Angaben der RSAG werden trotz der notwendigen Umleitungen alle Haltestellen weiterhin bedient. Allerdings wird die Haltestelle Am Seehafen in jeder Fahrtrichtung zweimal angefahren, was zu veränderten Routen führt. Beate Langner weist ausdrücklich darauf hin, dass sich aufgrund der geänderten Streckenführung teilweise auch die Abfahrtszeiten verschieben können. Fahrgäste sollten daher etwas mehr Zeit für ihre Reisen einplanen und sich vor Fahrtantritt über die genauen Abfahrtszeiten informieren.
Fähre fällt für einen ganzen Tag aus
Einen Tag später, am Mittwoch, dem 8. April, müssen sich die regelmäßigen Fährnutzer auf einen kompletten Ausfall des Fährverkehrs zwischen Gehlsdorf und Kabutzenhof einstellen. Der Ausfall dauert von circa 9 Uhr bis voraussichtlich 16 Uhr an. Die letzten planmäßigen Abfahrten finden am Vormittag statt: um 9 Uhr ab Gehlsdorf und um 9.10 Uhr ab Kabutzenhof. Nachmittags erfolgt die erste reguläre Fahrt voraussichtlich erst wieder um 16 Uhr ab Gehlsdorf.
Die RSAG bittet alle betroffenen Fahrgäste, ersatzweise die verfügbaren Bus- und Straßenbahnlinien zu nutzen. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt das Verkehrsunternehmen, sich vor Fahrtantritt über die Online-Auskunft unter www.rsag-online.de zu informieren oder die mobilen Apps der RSAG zu konsultieren.
„Grund für den Fährausfall sind weitere Installationsarbeiten auf dem Fährschiff, die für die Durchführung eines Forschungsprojektes zur Automatisierung im Wasserverkehr notwendig sind“, teilt Beate Langner mit. Diese Arbeiten sind Teil eines innovativen Forschungsvorhabens, das langfristig die Effizienz und Sicherheit des Fährverkehrs verbessern soll.
Die RSAG appelliert an das Verständnis der Fahrgäste für diese temporären Einschränkungen, die sowohl der Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur als auch zukunftsweisenden Forschungsaktivitäten dienen.



