Halle (Saale) – Die Vorfreude auf den Saisonstart der Saale-Schifffahrt am 1. Mai ist bei Kapitän Rüdiger Ruwolt getrübt. Der Schiffsführer der MS „Händel II“ musste seinen Fahrplan kurzfristig ändern und einige Angebote streichen. Grund dafür ist eine Nachricht, die ihn und sein Team verärgert hat.
Schleuse Trotha als Nadelöhr
Die Schleuse Trotha, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Schifffahrt auf der Saale, bereitet Probleme. Ruwolt erklärte, dass die Schleuse nicht wie gewohnt funktioniere, was zu Einschränkungen führe. „Wir müssen unsere Touren anpassen, was bei unseren Gästen für Unmut sorgt“, sagte er. Die genauen Hintergründe sind noch unklar, aber die Auswirkungen sind bereits spürbar.
Alternative Lösungen gefragt
Andere Anbieter auf der Saale haben ähnliche Schwierigkeiten, doch einige konnten bereits Lösungen finden. Sie setzen auf flexible Fahrpläne oder alternative Routen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ruwolt hofft, dass die Probleme schnell behoben werden, damit die Saison wie geplant verlaufen kann. „Wir tun unser Bestes, um den Gästen ein schönes Erlebnis zu bieten“, betonte er.
Der Saisonstart am 1. Mai ist nun mit Unsicherheiten belastet. Die Schifffahrtsbetreiber appellieren an die zuständigen Behörden, die Schleuse Trotha schnellstmöglich instand zu setzen. Bis dahin müssen sich Passagiere auf geänderte Abfahrtszeiten und Strecken einstellen.



