Schwerer Verkehrsunfall in der Eifel: Schulbus und Lkw kollidieren frontal
Bei Hillesheim im Kreis Vulkaneifel hat sich am Dienstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Schulbus mit 17 Kindern an Bord stieß auf der Kreisstraße K47 zwischen Niederbettingen und Oberbettingen mit einem Lastwagen zusammen. Der Frontalzusammenstoß sorgte für einen Großeinsatz von Rettungskräften und führte zur vorübergehenden Sperrung der Unfallstelle.
Alle Kinder unversehrt – Fahrer im Krankenhaus
Nach Angaben der Polizei Trier blieben alle 17 Kinder im Schulbus bei dem Unfall unverletzt. Sie wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt und konnten anschließend von ihren Eltern abgeholt werden. Für die Eltern wurde eigens eine Anlaufstelle auf dem Sportplatz in Oberbettingen eingerichtet.
Der Busfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lastwagens blieb zwar unverletzt, wurde jedoch vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert, um sich durchchecken zu lassen.
Ursache: Vorfahrt missachtet
Nach ersten Ermittlungen der Polizei war die Unfallursache eine Vorfahrtsmissachtung. Der Lastwagenfahrer wollte auf die Kreisstraße K47 auffahren, übersah dabei den von rechts kommenden Schulbus und missachtete dessen Vorfahrt. Dies führte zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Mehrere Rettungswagen waren am Unfallort im Einsatz, und das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei nahm die genauen Umstände auf. Die Unfallstelle musste zwischenzeitlich vollständig gesperrt werden, eine Umleitung wurde für den Verkehr eingerichtet.
Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte und das glückliche Ausbleiben von Kinderverletzungen werden von den Behörden als positiv hervorgehoben. Dennoch unterstreicht der Vorfall die Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere an unübersichtlichen Stellen wie Auffahrten auf Kreisstraßen.



