Im Süden Niedersachsens ist mit heftigen Gewittern und starkem Regen zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Starkregen herausgegeben, die insbesondere den Raum zwischen Göttingen und dem Harz betrifft. Betroffen sind Gebiete, in denen innerhalb von sechs Stunden Niederschlagsmengen von 20 bis 35 Litern pro Quadratmeter erwartet werden – in Staulagen sogar noch mehr.
Wetterlage zweigeteilt
Das Wetter in Niedersachsen präsentiert sich derzeit zweigeteilt: Während der Norden und Nordwesten weitgehend ruhig bleiben, sorgt eine Luftmassengrenze im Süden für Unbeständigkeit. Bereits am Nachmittag zogen erste Schauer und Gewitter auf, die sich in der Nacht zum Mittwoch noch verstärken sollen. Der DWD warnt vor überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern.
Entwicklung in den kommenden Stunden
Im Laufe der Nacht breitet sich der Regen nordwärts aus, schwächt sich jedoch am Mittwoch wieder ab. Der Norden und Nordwesten bleiben von der unbeständigen Wetterlage weitgehend verschont. Die Behörden raten, vorsichtig zu sein und mögliche Gefahren wie umstürzende Bäume oder Blitzeinschläge zu beachten. Autofahrer sollten besonders aufmerksam fahren und bei starkem Regen die Geschwindigkeit anpassen.
Der DWD empfiehlt, Wetterwarnungen im Auge zu behalten und rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Besonders in tief liegenden Gebieten und an Hanglagen ist Vorsicht geboten. Die Unwettergefahr bleibt bis zum Mittwochvormittag bestehen, bevor die Lage allmählich entspannt.



