Tödlicher Unfall auf Bundesstraße 445 bei Kalefeld fordert ein Todesopfer
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Bundesstraße 445 im Bereich Kalefeld, nördlich von Northeim, ist am Mittwoch ein 76-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hat der Mann den Unfall verursacht und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Insgesamt waren acht Personen von der folgenschweren Kollision betroffen, darunter zwei Schwerverletzte.
Unfallhergang mit Frontalzusammenstoß und Folgekollision
Der 76-jährige Fahrer war aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn der Bundesstraße 445 geraten und dort frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Im Anschluss an diesen ersten Zusammenstoß prallte der Senior mit seinem bereits beschädigten Wagen auch noch gegen ein Auto, das zuvor hinter ihm unterwegs gewesen war. Dieser doppelte Aufprall führte zu erheblichen Sachschäden an allen drei Fahrzeugen.
Rettungseinsatz und tragischer Ausgang
Die Feuerwehr musste den 76-Jährigen zunächst aus seinem stark deformierten Fahrzeug befreien. Anschließend wurde er vor Ort reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb der Mann später in der Klinik. Die Staatsanwaltschaft hat eine Blutentnahme bei dem Verstorbenen angeordnet, um mögliche Ursachen für den Unfall zu klären.
Weitere Verletzte und erhebliche Verkehrsbehinderungen
Die Verletztenbilanz im Detail:
- Der 25-jährige Fahrer und die 29-jährige Beifahrerin des folgenden Fahrzeugs erlitten schwere Verletzungen.
- Drei Kinder in diesem Fahrzeug wurden leicht verletzt.
- Der 30-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos sowie sein 38-jähriger Mitfahrer zogen sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.
Alle Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht und medizinisch versorgt. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie als Totalschaden abgeschleppt werden mussten. Die Bundesstraße 445 war aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für etwa vier Stunden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte.
Die Polizei Northeim ermittelt weiter zu den genauen Ursachen des tragischen Unfalls. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei den Ermittlungsbehörden zu melden.



