Trump-Politik vertreibt Touristen: WM-Sommer in den USA vor dem Aus
Trump-Politik vertreibt Touristen: WM-Sommer vor dem Aus

Eigentlich hätte das Jahr 2026 für die US-amerikanische Tourismusbranche ein Rekordjahr werden sollen. Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in den Vereinigten Staaten statt, und das Land feiert 250 Jahre Unabhängigkeit. Doch die erhofften Gäste aus dem Ausland bleiben aus. Die Branche schlägt Alarm und macht die Politik von Präsident Donald Trump dafür verantwortlich.

Einbruch der internationalen Besucherzahlen

Laut aktuellen Daten des US-Reiseverbands sind die internationalen Ankünfte im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 15 Prozent gesunken. Besonders stark betroffen sind Besucher aus Europa und Asien. Dabei hatten die USA nach der Corona-Pandemie lange von einer Erholung des Tourismus profitiert. Doch die politischen Rahmenbedingungen haben sich geändert.

Visa-Restriktionen und politische Rhetorik

Die Trump-Regierung hat die Visa-Vergabe für viele Länder verschärft. Zudem sorgen wiederholte Äußerungen des Präsidenten über Einwanderung und Sicherheit für Verunsicherung. Reiseveranstalter berichten von Stornierungen und einer zögerlichen Buchungslage. Die Angst vor langen Wartezeiten bei der Einreise und unberechenbaren Kontrollen hält viele potenzielle Gäste ab.

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WM und Jubiläum verpuffen

Eigentlich sollten die Fußball-Weltmeisterschaft und das Jubiläum „250 Jahre USA“ für einen Besucheransturm sorgen. Doch die erhofften Effekte bleiben aus. Hotels in den Austragungsstädten melden niedrigere Auslastungen als erwartet. Auch die Fluggesellschaften verzeichnen weniger Buchungen aus dem Ausland. Die Tourismusbranche fordert nun ein Umsteuern der Regierung.

Wirtschaftliche Folgen

Der Rückgang der internationalen Besucher hat direkte wirtschaftliche Auswirkungen. Der US-Reiseverband beziffert die Verluste auf mehrere Milliarden Dollar. Besonders betroffen sind kleinere Unternehmen, die stark vom Tourismus abhängen. Restaurants, Souvenirläden und lokale Reiseführer klagen über Umsatzeinbrüche. Die Branche warnt vor einem dauerhaften Schaden für das Image der USA als Reiseziel.

Reaktionen aus der Politik

Während die Trump-Regierung die Zahlen herunterspielt und auf die positiven Effekte der eigenen Politik verweist, fordern Oppositionspolitiker und Verbände ein Umdenken. Sie plädieren für eine Lockerung der Visabestimmungen und eine gezielte Werbekampagne im Ausland. Ob die Regierung darauf eingehen wird, ist ungewiss. Die Zeit drängt, denn der Sommer steht vor der Tür.

Die Tourismusbranche hofft nun auf ein Einlenken der Regierung, um den WM-Sommer doch noch zu retten. Doch die Skepsis ist groß. Viele Experten befürchten, dass der Schaden bereits zu groß ist und die USA auch in den kommenden Jahren unter den Folgen der restriktiven Politik leiden werden.

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