Am frühen Morgen des 15. Mai 2026 ereignete sich auf der A555 in Nordrhein-Westfalen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein VW Golf war beim Überholen zu dicht auf einen Seat aufgefahren. Der Fahrer des Golfs versuchte noch, durch ein Ausweichmanöver eine Kollision zu vermeiden, verlor jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallte gegen die Leitplanke und blieb schwer beschädigt liegen. Kurz darauf fing das Auto Feuer.
Leicht verletzte Insassen konnten sich selbst befreien
Die vier Insassen des VW Golf erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Sie konnten sich eigenständig aus dem brennenden Fahrzeug befreien, bevor die Flammen auf den gesamten Wagen übergriffen. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort und kümmerten sich um die Verletzten. Die Feuerwehr löschte den Brand, der den Golf vollständig zerstörte.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein zu geringer Sicherheitsabstand beim Überholvorgang ausschlaggebend gewesen sein. Die A555 war für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten in beide Richtungen zeitweise gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden. Der Vorfall zeigt erneut die Gefahren von zu dichtem Auffahren auf Autobahnen. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, stets ausreichend Abstand zu halten und vorausschauend zu fahren.



