Die Schauspielerin Carol Schuler wird oft mit Amy Winehouse verglichen – nicht nur wegen ihres markanten Looks, sondern auch aufgrund ihrer Stimme. Heute ist die 39-Jährige sowohl als Schauspielerin als auch als Musikerin erfolgreich. Ihren ersten Filmerfolg feierte sie bereits im Alter von 12 Jahren. Seitdem zeigt ihre Karriere nur eine Richtung: steil nach oben. Entdecken Sie hier den Werdegang und das Privatleben von Carol Schuler.
Carol Schuler im Steckbrief
Carol Schuler wurde am 3. Mai 1987 in Zürich geboren. Sie ist Schweizerin und lebt in Berlin. Ihre Größe beträgt 1,70 m. Sie spricht Deutsch, Englisch und Französisch.
Werdegang von Carol Schuler
Bereits als Kind sammelte Carol Schuler Bühnenerfahrung: Mit fünf Jahren trat sie dem Kindertanztheater ihrer Tante bei und erhielt parallel Unterricht in Ballett, Stepptanz und Gesang. Kein Wunder also, dass sie schon als Teenager ihr Kameradebüt gab: Ihre erste Hauptrolle hatte sie im Film Lieber Brad (2001). Für ihre schauspielerische Leistung in der Komödie wurde sie sogar mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. In Berlin absolvierte sie 2009 ihre Schauspielausbildung. Dort war sie Teil verschiedener Inszenierungen am Theater und der Oper. Seit 2014 ging ihre Karriere als Schauspielerin für Film und Fernsehen steil bergauf. Sie arbeitete bereits mit einigen erfolgreichen Schauspielern zusammen: etwa in Blochin – Die Lebenden und die Toten (2015) mit Jürgen Vogel oder in Zweibettzimmer (2017) mit Anja Kling. Schuler war außerdem Teil der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten deutschen Netflix-Serie Skylines (2020). Für ihre Darstellung erhielt sie zusätzlich den Deutschen Schauspielerpreis in der Kategorie Beste Nebenrolle.
Seit 2020 ist Schuler im Tatort Zürich zu sehen, wo sie die Fallanalytikerin Tessa Ott spielt. Zusammen mit ihrer Kollegin Isabelle Grandjean, gespielt von Anna Pieri Zuercher, ermittelt sie in der Schweizer Großstadt und löst spannende Fälle. Auch im Theater ist Carol Schuler weiterhin aktiv. Zwischen 2017 und 2020 war sie ein festes Mitglied des Ensembles Schaubühne Berlin. Seit Jahren spielt Schuler in Produktionen in Berlin und Zürich.
Neben ihrer Karriere als Schauspielerin hat Carol Schuler eine weitere Leidenschaft: die Musik. Sie tritt regelmäßig mit der Band El Cartel sowie der Swingband Chloé et les Enfants Terribles auf. In der Tatort-Folge Schattenkinder (2022) sang Schuler zudem ihr eigenes Lied Skin.
So tickt Carol Schuler privat
Die Wahl-Berlinerin bleibt ihren Wurzeln treu: Vor allem im Winter kommt das Schweizerische in ihr durch. Käsefondue mit Brot zählt dann zu ihren Leibspeisen. In einem Interview mit der BILD verrät Schauspielkollegin und Freundin Anna Pieri Zuercher über Schuler: Carol ist authentisch und eine sehr direkte Person, die sagt, was sie denkt. Außerdem hat sie sehr viel Humor und ist eine sehr gute Sängerin. Die beiden Schauspielkolleginnen sind nicht nur im Tatort ein gutes Team. Auch privat sind sie gut befreundet.
Dass sie ständig mit Amy Winehouse verglichen wird, stört sie nicht. Auf Instagram veröffentlicht Schuler sogar ein Video, in dem sie die bekannte Sängerin imitiert. Dabei wird eines klar: Sie sieht nicht nur wie Amy Winehouse aus, auch das Gesangstalent ist nicht von der Hand zu weisen.
Filme und Serien von Carol Schuler (Auswahl)
- Aufbruch in die Freiheit (2018)
- Entdecke die Mandy in dir (2019)
- Skylines (2019)
- Lotta & der schöne Schein (2019)
- Kids Run (2020)
- Tatort Zürich (seit 2020)
- Lindenberg! Mach dein Ding (2020)
- Dreiraumwohnung (2021)
- One Night off (2021)
- München Mord: Dolce Vita (2022)
- Pärchenabend (2024)
Carol Schuler im Theater (Auswahl)
- Geri (2010)
- Der schwarze Hecht (2014)
- Schweizer Schönheit (2015)
- Cabaret (2015)
- King Arthur (2016)
- Wer hat Angst vor Hugo Wolf? (2016)
- Pfusch (2016)
- Zeppelin (2017)
- Null (2018)
- Champignol wider Willen (2018)



