Mit 50 Jahren Drillinge bekommen: Schwedin trotzt ärztlichen Warnungen
Mit 50 Jahren Drillinge: Schwedin trotzt Warnungen

Mit 50 Jahren Drillinge bekommen: Schwedin trotzt ärztlichen Warnungen

Eigentlich schien die Familienplanung der Gustavssons aus dem schwedischen Uddevalla längst abgeschlossen. Nach vier Söhnen war das Familienglück perfekt – doch Mama Marie (50) hatte noch einen sehnlichen Wunsch: im Alter von 50 Jahren ein weiteres Baby. Was niemand erwartete: Statt eines Kindes brachte sie gleich drei auf einmal zur Welt!

Notkaiserschnitt in Uddevalla: Drei gesunde Babys

Per Notkaiserschnitt kamen im schwedischen Uddevalla die Drillinge Charlie, Lorinne und Lara zur Welt. Der Junge und die beiden Mädchen sind wohlauf, genau wie ihre Mutter Marie Gustavsson, die ihre Freude kaum in Worte fassen kann. Für die 50-Jährige bedeutete die Schwangerschaft jedoch ein enormes gesundheitliches Risiko, vor dem Ärzte eindringlich warnten.

Künstliche Befruchtung auf Zypern für 5500 Euro

In diesem Alter auf natürlichem Weg schwanger zu werden, ist äußerst selten. Deshalb entschieden sich Marie und ihr Ehemann Conny (59) für eine künstliche Befruchtung auf Zypern, die 5500 Euro kostete. „Wir dachten nicht, dass es beim ersten Mal klappen würde, deshalb haben wir drei Embryos transferiert, um die Chancen zu maximieren“, erklärte Marie gegenüber der englischen Tageszeitung „Sun“. Der behandelnde Arzt schätzte die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle drei Embryos entwickeln würden, auf lediglich fünf Prozent.

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Ärzte rieten zum Abbruch – Familie schwieg

Tatsächlich nisteten sich alle drei Embryos ein. Die anschließende Schwangerschaft galt aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Mutter als höchst risikoreich. Mediziner rieten Marie sogar davon ab, alle Kinder auszutragen. „Mein Bauch wurde wie ein großer Stein. Ich konnte die Bewegungen der Babys nicht spüren, weil es da drin so eng war“, schilderte die 50-Jährige die belastende Situation. Die Familie hielt die Anzahl der erwarteten Babys geheim: „Die Menschen um mich herum wussten nie, wie viele Babys in meinem Bauch waren. Wir haben es niemandem gesagt, da wir nicht wussten, ob alle überleben würden.“

Frühgeborene entwickeln sich prächtig

Obwohl Charlie, Lorinne und Lara bei ihrer Geburt nur zwischen 1000 und 1500 Gramm wogen – die genaue Schwangerschaftswoche ist nicht bekannt –, entwickeln sie sich prächtig. Die Gustavssons haben mit nun sieben Kindern alle Hände voll zu tun. „Ich schlafe von 21 Uhr bis 2 Uhr, und mein Mann von 2 Uhr bis 7 Uhr. Außerdem haben wir eine gute Nanny“, verrät Marie ihren Alltag.

„Mit 50 Mutter werden ist kein Problem“

Trotz der Herausforderungen betont die stolze Mutter: „Mit 50 noch einmal Mutter zu werden, ist kein Problem. Es ist besser als in jungen Jahren, als ich nicht wusste, wie man Babys betreut.“ Die Erfahrung und Gelassenheit, die das Alter mit sich bringt, machen für sie den Unterschied aus. Die ungewöhnliche Geschichte der Familie Gustavsson zeigt, dass medizinische Statistiken manchmal überraschende Ausnahmen zulassen – und dass der Kinderwunsch keine Altersgrenzen kennt.

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