Tödliches Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Drei Tote im Atlantik
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Drei Tote

Eine Urlaubsreise auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff im Atlantik endete tödlich: Drei Menschen sind vermutlich an einer Hantavirus-Infektion gestorben, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Drei weitere Personen sind infiziert, eine von ihnen wird in Südafrika intensivmedizinisch betreut. Die WHO veröffentlichte die Informationen auf der Plattform X. Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums handelt es sich bei zwei der Toten um Niederländer.

Hantavirus: Symptome und Übertragung

Das Hantavirus kann beim Menschen Fieber und schwere Atemwegserkrankungen auslösen. Die Infektion erfolgt meist durch Kontakt mit Ausscheidungen von Nagetieren. In seltenen Fällen wird der Erreger auch von Mensch zu Mensch übertragen, so die WHO.

Laborbestätigung und laufende Untersuchungen

Bislang wurde nur einer der Fälle auf dem Schiff laborbestätigt; die übrigen gelten als Verdachtsfälle. Die WHO versorgt die restlichen Passagiere und die Crew medizinisch. Eine detaillierte epidemiologische Untersuchung ist im Gange.

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Das betroffene Schiff: Hondius

Laut BBC handelt es sich um das Schiff „Hondius“. Es war von Ushuaia im Süden Argentiniens aufgebrochen. Ortungsdaten zufolge befand sich das Schiff zuletzt vor seinem Zielhafen auf Kap Verde. Die Hondius des niederländischen Betreibers Oceanwide Expeditions bietet Platz für 170 Passagiere und etwa 70 Besatzungsmitglieder.

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