Comedian und Schauspieler Nick Cannon hat in einem Podcast über seine unterschiedlichen Erziehungsstandards bei seinen 15-jährigen Zwillingen gesprochen. Während sein Sohn Moroccan daten darf, verbietet er es seiner Tochter Monroe. Diese Ungleichbehandlung begründet er mit Schutzbedürfnissen.
Doppelstandard in der Erziehung
Im Gespräch mit TMZ erklärte Cannon: „Mein Sohn datet und ich habe es zugelassen.“ Auf die Frage nach seiner Tochter antwortete er: „Nein, auf keinen Fall.“ Er räumte ein, dass es sich um einen Doppelstandard handelt, betonte aber: „Es gibt einen Unterschied zwischen der Erziehung eines Sohnes und der Erziehung einer Tochter.“ Er sei um Monroe besorgter, da es „Dinge da draußen“ gebe, vor denen er sie schützen müsse.
Bedingungen für die Tochter
Cannon stellte klare Regeln auf: Monroe darf nur ausgehen, wenn sie ihm erklärt, was passieren wird, und ihr Zwillingsbruder Moroccan muss dabei sein. „Du gehst nicht allein mit einem kleinen Bastard irgendwohin“, zitierte er sich selbst. Zudem drohte er: „Wenn jemand meine Tochter anfasst, komme ich ins Gefängnis.“ Für seinen Sohn gelten solche Einschränkungen nicht, da er nicht erwartet, dass Moroccan ihn weinend anruft.
Der 45-Jährige, der insgesamt zwölf Kinder mit verschiedenen Frauen hat, sprach offen über seine Ängste. Die Perspektive seiner Tochter oder seines Sohnes blieb jedoch unerwähnt. Die Diskussion zeigt, wie tief verankerte Schutzmuster zu Ungleichbehandlungen führen können, auch wenn sie von Fürsorge getrieben sind.



