Nach der Trennung und öffentlichem Streit hat Patrice Aminati nun klare Worte für ihren Ex-Mann Daniel Aminati gefunden. Die 31-Jährige Influencerin durchlebt derzeit eine schwere Zeit, sowohl physisch als auch psychisch. Im Gespräch mit der AZ verrät sie, wie sie mit der öffentlichen Kritik und dem Liebes-Aus umgeht.
Schwere Zeit nach Krebsdiagnose und Trennung
Auf den ersten Blick sieht man Patrice Aminati ihre gesundheitliche Situation nicht an. Erst vor wenigen Tagen stieg sie top gestylt aus dem Auto ihrer Eltern, um in München die Eröffnung des neuen Ladens ihrer Freundin Kinga Mathe zu feiern. Doch oft fühle sie sich anders, sagt sie der AZ: „Die letzten Tage waren nicht so gut.“ Im Jahr 2023 machte Aminati öffentlich, dass sie unheilbar an schwarzem Hautkrebs erkrankt ist.
Vor einigen Monaten wurde zudem die dramatische Trennung von Ehemann Daniel Aminati (52) publik. Besonders für Patrice war dies eine schwere Situation. Neben ihrer palliativen Krebsbehandlung musste sie sich auch mit dem Scheitern ihrer Beziehung auseinandersetzen. Der Ton zwischen dem einstigen Liebespaar wurde rauer, es kam zu einem öffentlichen Schlagabtausch. Nachdem Daniel Aminati öffentlich bekundet hatte, stets für Patrice und die gemeinsame Tochter Charly (3) da zu sein, warf sie ihm vor, Selbstdarstellung auf ihre Kosten zu betreiben. Er selbst nannte die Vorwürfe unverhältnismäßig.
„Mein ehemaliger Mann ist damit an die Öffentlichkeit gegangen und ich musste lernen, damit umzugehen“, sagte Patrice Aminati jetzt der AZ. Persönliche Informationen ohne Absprache zu teilen, komme für sie nicht infrage: „Wenn ich öffentlich etwas poste, spreche ich vorher immer mit meiner Familie und sage, dass das einen Einfluss auf sie haben könnte. Wenn ich dann das ‚Go‘ bekomme, ist das für mich in Ordnung.“
Hoffnung auf eine gute Elternbeziehung
Trotz des Trubels hofft Patrice Aminati, dass sich das Verhältnis zu Ex Daniel wieder verbessert: „Mein Wunsch ist es, dass wir von einer Paarbeziehung zu einer Elternbeziehung finden.“ Die 31-Jährige möchte mit ihrem Noch-Ehemann gemeinsam für Tochter Charly da sein. „Aber wie bei vielen anderen Ex-Paaren braucht das eine gewisse Zeit.“
Nach dem Ehe-Aus ist Patrice Aminati wieder zu ihren Eltern gezogen. Gemeinsam kümmern sie sich die meiste Zeit um die Dreijährige. Doch nicht nur von ihrem Ehemann, sondern auch von wildfremden Menschen bekommt die 31-Jährige öffentliche Kritik für ihren Umgang mit der Krebserkrankung im Endstadium. Unter anderem wird ihr vorgeworfen, sich an guten Tagen auf Galas zu zeigen und lächelnd für die Fotografen zu posieren.
„Das Netz kann ganz schön gemein sein“, erklärte Patrice Aminati der AZ. „Ich lerne gerade, damit zu leben und das einzuordnen.“ Konstruktive Kritik nehme sie sich zu Herzen, aber: „Vieles ist unter der Gürtellinie, und da weiß ich, dass ich das nicht persönlich nehmen darf.“ Ihr Fazit: „Für mich ist Social Media ein überwiegend positiver Ort. Ich weiß aber, auf welche Seiten ich nicht schaue, wenn es mir nicht gut geht.“



