Maracuja vs. Passionsfrucht: Die feinen Unterschiede der exotischen Früchte
Maracuja und Passionsfrucht: Das sind die Unterschiede

Maracuja und Passionsfrucht: Zwei Früchte, die oft verwechselt werden

Im Supermarktregal sehen sie sich zum Verwechseln ähnlich, doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich deutliche Unterschiede: Maracuja und Passionsfrucht sorgen regelmäßig für Verwirrung bei Verbrauchern. Viele greifen selbstverständlich zu, ohne zu wissen, dass es sich streng genommen um zwei verschiedene Früchte handelt. Was steckt hinter den Namen und woran erkennt man sie wirklich?

Botanische Verwandtschaft: Gleiche Art, verschiedene Früchte

Sind Passionsfrucht und Maracuja also identisch? Die Antwort lautet: Jein. Beide gehören zur botanischen Art Passiflora edulis, einer Sorte der Passionsblumen. Der Zusatz edulis steht dabei für essbar – und genau das sind beide Früchte auch. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Lagerung: Laut der Verbraucherzentrale Bayern können unreife Früchte einige Tage bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, bis sie den gewünschten Reifegrad erreichen. Voll ausgereift halten sie sich noch ein bis zwei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks.

Die Maracuja: Grünlich-gelb, groß und säuerlich

Trotz der botanischen Verwandtschaft gibt es klare Unterschiede zwischen Maracuja und Passionsfrucht. Die Maracuja erkennt man vor allem an ihrer charakteristischen Farbe: Sie ist grünlich bis gelb und besitzt eine glatte Schale. Zudem ist sie deutlich größer und damit schwerer als die Passionsfrucht. Ihr Fruchtfleisch zeichnet sich durch einen sehr säuerlichen Geschmack aus, weshalb sie sich hervorragend zum Pressen von Saft eignet. Als Snack für zwischendurch ist sie aufgrund der starken Säure jedoch weniger beliebt. Eine reife Maracuja erkennt man daran, dass die Schale bei leichtem Druck nachgibt, ohne matschig zu sein.

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Die Passionsfrucht: Violett, klein und süß

Die Passionsfrucht wird häufig fälschlicherweise ebenfalls als Maracuja bezeichnet, doch sie ist gut zu unterscheiden: Ihre Schale ist violett, deutlich kleiner und nicht glatt, sondern eher verschrumpelt. Das Fruchtfleisch der Passionsfrucht ist sehr süß, weshalb sie gerne als Snack auf dem Teller landet oder als Topping im Joghurt verwendet wird. Auch für Dressings zu Salaten oder für Porridge findet sie Anwendung. Übrigens gibt es auch gelbe Passionsfrüchte: Bei den violetten Varianten sind die Früchte reif, wenn ihre Schale möglichst stark schrumpelig ist, während bei den goldgelben Exemplaren die Schale nur leicht verschrumpelt sein sollte.

Praktische Tipps für den Einkauf und die Lagerung

Für Verbraucher lohnt es sich, die Unterschiede zu kennen, um die richtige Frucht für den jeweiligen Verwendungszweck auszuwählen. Während die säuerliche Maracuja ideal für Säfte und erfrischende Getränke ist, eignet sich die süße Passionsfrucht perfekt für Desserts und Snacks. Beide Früchte sollten bei der Lagerung beachtet werden: Unreife Exemplare können bei Raumtemperatur nachreifen, vollreife Früchte gehören ins Gemüsefach des Kühlschranks. So bleiben Aroma und Frische optimal erhalten.

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