Massenvergiftung durch Sushi in Schweden: Rund 100 Menschen erkrankt
Im Südwesten von Schweden sind etwa 100 Menschen nach dem Verzehr von Sushi in zwei Restaurants schwer erkrankt. Die Betroffenen aus den Orten Lerum und Floda litten unter üblen Magenschmerzen und mussten aufgrund von Lebensmittelvergiftungen medizinisch behandelt werden. Die örtliche Zeitung Lerums Tidning berichtete ausführlich über den Vorfall.
Verdorbener Lachs als Ursache
Eine Mitarbeiterin des Umweltamts bestätigte, dass derzeit rund hundert Meldungen vorliegen und laufend weitere hinzukommen. Verdächtigt wird verdorbener Lachs, der in den Sushi-Kreationen der beiden Restaurants verarbeitet wurde. Das Unternehmen, das die Lokale betreibt, räumte auf seiner Facebook-Seite ein: „Wahrscheinlich ist ein Teil der letzten Lieferung von Lachs schlecht gewesen.“
Aus diesem Grund wurde der weitere Verkauf sofort gestoppt. Das Unternehmen betonte: „Für uns seid ihr nicht nur Gäste – ihr seid der Grund, warum wir existieren. Deshalb nehmen wir alles rund um die Gesundheit sehr ernst.“ Man arbeite eng mit dem Umweltamt zusammen, um die Vorfälle aufzuklären.
Restaurants vorübergehend geschlossen
Die beiden betroffenen Restaurants in Lerum und Floda, die zur Region Västra Götaland gehören, bleiben vorerst geschlossen. Dies soll so lange andauern, bis alle Testergebnisse vorliegen und die Ursache der Vergiftungen vollständig geklärt ist. Im Facebook-Eintrag des Unternehmens heißt es abschließend: „Wir können nur bedauern, dass viele, die am Samstag bei uns eingekauft haben, krank sind. Ich entschuldige mich noch einmal für das, was vorgefallen ist.“
Die Massenvergiftung hat in der lokalen Gemeinschaft für erhebliche Besorgnis gesorgt. Sushi, insbesondere mit Lachs, ist in Schweden sehr beliebt, und der Vorfall unterstreicht die Bedeutung strenger Lebensmittelkontrollen. Die Gesundheitsbehörden überwachen die Situation weiterhin, um sicherzustellen, dass keine weiteren Erkrankungen auftreten.



