Minze ist ein vielseitiges Kraut, das in vielen Gärten und auf Balkonen gedeiht. Doch um das beste Aroma zu genießen, sollte man sie jetzt ernten – noch vor der Blüte im Juni und Juli. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erklärt, warum der Gehalt an ätherischen Ölen dann am höchsten ist und der Geschmack besonders intensiv.
Die richtige Minze für die Küche
Nicht jede Minze eignet sich gleich gut zum Kochen. Die Ernährungsexperten unterscheiden vor allem zwei Gruppen: Pfefferminze (Mentha x piperita) und Grüne Minze (Mentha spicata). Pfefferminze enthält viel Menthol, was für den typischen kühlen Effekt sorgt, und sollte sparsam und frisch verwendet werden. Grüne Minze hat weniger Menthol und schmeckt milder und süßlicher – ideal für Salate und Desserts.
Lagerung und Haltbarkeit
Nach der Ernte können die Stängel einige Tage in einem Glas Wasser aufbewahrt oder in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank gelagert werden. So bleibt die Minze frisch und aromatisch.
Verwendung in der Küche
Minze verleiht mediterranen und orientalischen Gerichten eine besondere Frische. Sie harmoniert perfekt mit Kartoffeln, Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen sowie sommerlichem Gemüse wie Gurken und Zucchini. Ein Muss ist Minze in Couscous- oder Bulgur-Salaten und gefülltem Gemüse. Auch süße Speisen profitieren von Minze: Schokoladenmousse, Zitronensorbet oder eine kalte Blaubeersuppe mit Vanillejoghurt werden damit verfeinert.
Erfrischende Getränke
An heißen Tagen sorgen einige Minzblätter in Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen, selbstgemachter Limonade oder Eistee für eine belebende Erfrischung. Damit das volle Aroma erhalten bleibt, sollten die Blätter erst kurz vor der Verwendung abgezupft oder geschnitten werden.
Konservierung von Minze
Frische Minze lässt sich auch konservieren. Hacken Sie die Blätter und füllen Sie sie mit etwas Wasser in Eiswürfelbehälter. Die gefrorenen Minzwürfel sind ideal für sommerliche Drinks und bewahren das Aroma über Monate.



