Experte erklärt: Wann eine Brustverkleinerung sinnvoll ist und wie sie abläuft
Dr. Hamid Joneidi Jafari ist ein renommierter Experte für ästhetische Brustchirurgie und Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie. Im Ästhetik-Centrum am Husemannplatz in Bochum berät er Frauen, die ihre Brüste als zu groß empfinden und dadurch körperliche oder psychische Belastungen erfahren.
Medizinische und ästhetische Gründe für eine Brustverkleinerung
Viele Frauen leiden unter zu großen Brüsten, die nicht nur ein ästhetisches Problem darstellen, sondern auch erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursachen können. Dr. Jafari betont, dass eine Brust aus medizinischer Sicht als zu groß gilt, wenn sie den Oberkörper dauerhaft nach vorne zieht und orthopädische Probleme auslöst. Typische Symptome sind:
- Chronische Schmerzen im Nacken, in den Schultern und im Rücken
- Muskuläre Fehlhaltungen und Verspannungen
- Hautreizungen in der Unterbrustfalte
- Einschränkungen bei der Kleiderwahl und im Sport
Aus ästhetischer Perspektive spricht man von einer zu großen Brust, wenn sie nicht mehr stimmig zu den Körperproportionen passt und die betroffene Frau sich im Alltag unwohl fühlt. Dr. Jafari erklärt: „Entscheidend ist nicht allein die Körbchengröße, sondern ob die Brust körperliche Beschwerden verursacht oder die Lebensqualität einschränkt.“
Der operative Eingriff: Ablauf und Techniken
Die Brustverkleinerung wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel etwa zwei bis drei Stunden. Dr. Jafari setzt dabei auf präzise Methoden:
- Entfernung von überschüssiger Haut, Fett- und Drüsengewebe
- Neugestaltung der Brustform
- Versetzung der Brustwarze in eine anatomisch passende, höhere Position
- Einsatz narbensparender Techniken
Zusätzlich kommen stabilisierende Verfahren zum Einsatz, die wie ein innerer BH wirken und die Brustform langfristig erhalten. „Das Ergebnis ist im Idealfall nicht nur eine kleinere, sondern auch eine straffere, besser proportionierte Brust, die den Alltag entlastet“, so der Chirurg.
Nachsorge und Risiken der Operation
Die Nachsorge ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Brustverkleinerung. Direkt nach dem Eingriff tragen Patientinnen einen Stütz-BH für vier bis sechs Wochen. In dieser Phase sind körperliche Schonung, der Verzicht auf Sport und regelmäßige ärztliche Kontrollen unerlässlich.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei der Brustverkleinerung Risiken. Dr. Jafari nennt mögliche Komplikationen:
- Nachblutungen und Wundheilungsstörungen
- Infektionen und vorübergehende Schwellungen
- Sensibilitätsveränderungen
- Asymmetrische Narbenbildung
Der Experte betont, dass sichtbare Narben nie vollständig vermeidbar sind und eine umfassende Aufklärung ohne falsche Sicherheit erfolgen muss. Dennoch handelt es sich bei der Brustverkleinerung um einen etablierten und gut planbaren Eingriff mit seltenen Komplikationen.
Kosten und mögliche Übernahme durch Krankenkassen
Die Kosten für eine Brustverkleinerung im Ästhetik-Centrum am Husemannplatz liegen zwischen 7.500 und 12.500 Euro. Dieser Betrag umfasst den gesamten Behandlungsprozess:
- Operation und Klinikleistungen
- Narkose und stationärer Aufenthalt
- Fachärztliche Nachsorge und Materialien
- Folgekostenversicherung
In Einzelfällen kann die Krankenkasse die Kosten übernehmen, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sind. Das Ästhetik-Centrum informiert auf seiner Website detailliert über die erforderlichen Unterlagen und Kriterien für einen solchen Antrag.
Dr. Jafari legt großen Wert auf eine ehrliche und kompetente Beratung, bei der er individuell auf die Bedürfnisse jeder Patientin eingeht. „Ich analysiere sehr genau das Gewebe, die Hautqualität, die Brustform und die individuelle Anatomie, um realistische Ziele zu setzen“, erklärt der Facharzt. Damit bietet er Frauen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für einen Eingriff, der sowohl die Gesundheit als auch das Wohlbefinden verbessern kann.



