Der Sangerhäuser Michael Kunze hat nach der schweren Flutkatastrophe auf Sumatra fast 6.000 Euro an Spenden gesammelt. Während seines Deutschlandaufenthalts berichtet er nun in Vorträgen, darunter am Freitag in Eisleben, über seine Arbeit im Katastrophengebiet, den Bau von Trinkwasserbrunnen und die Verwendung der Spendengelder.
Hilfsaktion mit großer Resonanz
Seine Hilfsaktion hat große Resonanz gefunden. Michael Kunze aus Sangerhausen sammelte Ende vergangenen Jahres, auch mit Unterstützung vieler MZ-Leser, Spenden für Menschen, die nach verheerenden Regenfällen und massiven Überschwemmungen im Norden der indonesischen Insel Sumatra alles verloren hatten. Insgesamt kamen knapp 6.000 Euro zusammen.
Vorträge in Deutschland
Während seines Aufenthalts in Deutschland berichtet Kunze in mehreren Vorträgen über seine Erfahrungen. Am Freitag wird er in Eisleben sprechen. Dabei geht es um die Situation vor Ort, die durchgeführten Hilfsmaßnahmen und den Bau von Trinkwasserbrunnen, die eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen ermöglichen sollen.
Transparenz bei der Spendenverwendung
Ein zentrales Anliegen von Kunze ist die transparente Darstellung der Spendengelder. Die knapp 6.000 Euro wurden gezielt für die Beschaffung von sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe eingesetzt. Durch den Bau von Brunnen konnte die Wasserversorgung in mehreren Dörfern dauerhaft gesichert werden.
Hintergrund: Flutkatastrophe auf Sumatra
Ende 2025 führten extreme Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen in Nordsumatra. Tausende Menschen verloren ihre Häuser und ihre Existenz. Die Hilfsorganisation Children of Sumatra, mit der Kunze zusammenarbeitet, leistet seit Jahren Nothilfe in der Region.
Michael Kunze betont, dass die Hilfe vor Ort weiterhin dringend benötigt wird. Er hofft, durch seine Vorträge weitere Spenden zu generieren und das Bewusstsein für die anhaltende Not zu schärfen.



