Millionen versickern im Nichts: Konzertsaal am Ostbahnhof
München – 43.700.000 Euro für gar nichts: Millionen versickern in der Brache hinter dem Ostbahnhof, auf der ein Konzertsaal entstehen soll, ohne dass ein Baubeginn absehbar ist. Das berichtet Robert Braunmüller am 3. Mai 2026.
Geplanter Konzertsaal im Werksviertel
Die Baustelle des geplanten Konzerthauses München im Werksviertel liegt nach einer zweijährigen Denkpause brach. Nun wird völlig neu geplant. Das Projekt soll vereinfacht und im Wesentlichen auf den Konzertsaal reduziert werden. Dadurch sollen die Baukosten auf 500 Millionen Euro halbiert werden. Doch die bisherigen Investitionen von 43,7 Millionen Euro sind bereits geflossen – ohne sichtbaren Fortschritt.
Die Stadt München steht vor einem Scherbenhaufen. Ursprünglich war ein ambitioniertes Kulturprojekt geplant, das nun auf ein Minimum gestutzt wird. Kritiker sprechen von einer beispiellosen Geldverschwendung. Die Bürger fragen sich, wann endlich gebaut wird und ob die Summe jemals wieder hereinkommt.
Hintergründe der Verzögerung
Gründe für die Verzögerung sind unter anderem gestiegene Baukosten, Planungsfehler und politische Uneinigkeit. Die Stadtverwaltung betont, dass die Neuplanung notwendig sei, um das Projekt überhaupt realisieren zu können. Doch die Opposition sieht das anders und fordert Konsequenzen.
Bis ein Konzertsaal am Ostbahnhof steht, wird es noch Jahre dauern. Die 43,7 Millionen Euro sind vorerst verloren – ein teures Lehrstück für die Münchner Kulturpolitik.



