Ein schockierender Vorfall ereignete sich am Sonntagabend im Volksparkstadion: Nach dem Abpfiff der Bundesliga-Partie zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Union Berlin brach HSV-Verteidigerin Magou Doucouré (25) auf dem Rasen zusammen. Die Szene sorgte für große Besorgnis bei Spielerinnen, Fans und Verantwortlichen.
Sofortige medizinische Betreuung
Doucouré wurde umgehend von den anwesenden medizinischen Teams betreut. Um die Privatsphäre der Spielerin zu wahren, schirmten Helfer die Situation mit großen HSV-Fahnen ab. Nach einer ersten Behandlung vor Ort wurde die 25-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.
Entwarnung vom HSV
Der Hamburger SV gab wenig später eine offizielle Mitteilung heraus und gab vorsichtige Entwarnung: „Beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen war sie bereits wieder ansprechbar und stabil.“ Der Verein bedankte sich „bei allen Helfern, Fans und dem 1. FC Union Berlin für die Unterstützung“ und wünschte seiner Spielerin „eine schnelle und gute Genesung“.
Spielverlauf und Tabellensituation
Die Partie selbst endete mit einer 0:1-Niederlage für den HSV. Den entscheidenden Treffer erzielte Amber Tysiak in der 61. Minute für Union Berlin. Damit verpasste der HSV einen möglichen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit 18 Punkten bleibt der HSV Drittletzter, hat aber drei Punkte Vorsprung auf die SGS Essen, die den ersten Abstiegsplatz belegt.
Der Vorfall überschattete das sportliche Geschehen und zeigt, wie schnell im Profifußball medizinische Notfälle auftreten können. Der HSV hofft nun auf eine schnelle Rückkehr von Doucouré auf den Platz.



