Kleinflugzeug-Absturz: Starnberger Klinik-Chef unter den Opfern
Kleinflugzeug-Absturz: Klinik-Chef unter Opfern

Am Samstagmorgen ist ein Kleinflugzeug in ein Wohngebiet im rheinland-pfälzischen Limburgerhof gestürzt. Zwei Insassen kamen ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Nun steht fest: Bei einem der Toten handelt es sich um den Starnberger Unternehmer Professor Rainer Salfeld, Gründer und Chef des Artemed-Klinikums.

Unternehmer aus Starnberg unter den Opfern

Das Artemed-Klinikum bestätigte der AZ, dass der 66-jährige Passagier aus dem Landkreis Starnberg der Firmengründer war. Salfeld hatte ein Netz von 16 Krankenhäusern aufgebaut, darunter mehrere Standorte in München. Erst im Februar 2026 übernahm Artemed die renommierte Marianne-Strauß-Klinik in Kempfenhausen, die auf Multiple Sklerose spezialisiert ist. Die Umstände des Absturzes und die genauen Folgen für das Klinikum sind noch unklar.

Absturzhergang und Schäden

Das Flugzeug war auf dem Weg von Aachen nach Oberpfaffenhofen in Bayern. Gegen 11.30 Uhr krachte es auf ein Grundstück am Ortsrand von Limburgerhof, südlich von Mannheim. Dabei wurden mehrere Gebäude beschädigt. Der Hauptteil der Maschine landete im Garten eines Wohnhauses, zahlreiche Trümmerteile verteilten sich in der Umgebung.

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Verletzte und Einsatzkräfte

Eine 66-jährige Frau verletzte sich bei der Flucht vor den Trümmerteilen. Weitere Verletzte gab es nicht. Neben Polizei und Feuerwehr waren das Technische Hilfswerk (THW) und die Notfallseelsorge im Einsatz. Auch am Sonntag richtete die Polizei eine Zeugenanlaufstelle ein, um Hinweise aufzunehmen.

Opfer aus Bayern

Bei dem zweiten Todesopfer handelt es sich um einen 60-jährigen Mann aus dem Landkreis Ebersberg. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an.

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