Krisenresilienz: Soziologe rät zu Aktivismus gegen Ohnmacht
Krisenresilienz: Aktivismus gegen Ohnmacht

Krieg, Inflation, Klimawandel – die Vielzahl an Krisen lähmt viele Menschen. Ein Gefühl der Ohnmacht breitet sich aus. Der Soziologe Matthias Quent sieht die Gesellschaft im „Kampfmodus“ und gibt einen einfachen Rat, wie wir wieder herausfinden.

Die Ursachen der Ohnmacht

Die anhaltenden Krisen überfordern viele. Die Nachrichtenlage ist düster, die Zukunft unsicher. Quent erklärt, dass diese Dauerbelastung zu Resignation führt. „Menschen ziehen sich zurück oder werden aggressiv“, so der Experte. Beides sei kontraproduktiv.

Aktives Handeln als Ausweg

Quent empfiehlt, die Ohnmacht zu überwinden, indem man selbst aktiv wird. Statt sich hilflos zu fühlen, solle man nach Handlungsmöglichkeiten suchen. Das könne bedeuten, sich politisch zu engagieren, nachhaltiger zu leben oder in der Gemeinschaft zu helfen.

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„Jeder Schritt zählt“, betont der Soziologe. Kleine Erfolge stärken das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Wer das Gefühl hat, etwas bewirken zu können, sei weniger anfällig für Ohnmacht.

Resilienz trainieren

Resilienz, die psychische Widerstandskraft, lasse sich trainieren. Dazu gehöre, sich auf das zu konzentrieren, was man beeinflussen kann. Auch der Austausch mit anderen helfe, Ängste zu relativieren. Quent rät, sich nicht von der Negativität überwältigen zu lassen.

Die aktuelle Lage sei ernst, aber nicht hoffnungslos. Mit einer aktiven Haltung könne jeder seinen Beitrag leisten – und dabei selbst gestärkt werden.

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