Verschwundenes Aquädukt Altenbrak: Tafeln erinnern an Industriegeschichte
Aquädukt Altenbrak: Neue Tafeln bewahren Erinnerung

Im Harz erinnern neue Informationstafeln an ein verschwundenes Wahrzeichen: das Aquädukt Altenbrak. Der Harzklub-Zweigverein Bodetal hat historische Bilder und Geschichten zusammengetragen, um dieses wichtige Stück Industriegeschichte vor dem Vergessen zu bewahren. Das Aquädukt, das einst das Bodewasser zur Holzschleiferei Eickhoff leitete, wurde Ende 2023 abgerissen.

Ein Stollen von 365 Metern Länge

Ein Altenbraker betonte stets, dass der Stollen so viele Meter lang sei wie das Jahr Tage hat: 365. Gemeint ist der vor etwa 140 Jahren durch den Berg getriebene Stollen, über den das Bodewasser mit Kraft zur Holzschleiferei geleitet wurde. Die Schleiferei existiert längst nicht mehr, und auch das Aquädukt, das die letzten Meter bis zum Betrieb überbrückte, ist seit Ende 2023 Geschichte.

Neue Tafeln als Erinnerung

An das Brückenbauwerk erinnern nun drei große Tafeln, die vom Harzklub-Zweigverein Bodetal aufgestellt wurden. Sie zeigen historische Aufnahmen und erzählen die Geschichte des Aquädukts und der Holzschleiferei. Die Tafeln sind Teil eines Projekts zur Bewahrung der regionalen Industriekultur.

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Die Luftaufnahme zeigt das Aquädukt Altenbrak vor seinem Abriss. Die neuen Informationsschilder sollen Besuchern und Einheimischen die Bedeutung dieses technischen Denkmals näherbringen. Der Harzklub hofft, so das Interesse an der Industriegeschichte der Region zu wecken.

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