Stillstand statt Sanierung: Altes Volksbad in Zeitz weiterhin Ruine
Das ehemalige städtische Volksbad in der Zeitzer Freiligrathstraße bleibt ein Symbol verpasster Chancen. Nachdem bereits der erste Investor gescheitert ist, hat nun auch der zweite Sanierungsversuch das Projekt aufgegeben. Das kunstvoll gestaltete Fassadenrelief über dem Haupteingang ist damit weiterhin Zeuge des Verfalls, statt wie geplant Wohnungen zu beherbergen.
Zweimal vergebliche Hoffnung auf Wiederbelebung
Eigentlich sollten im historischen Gebäude längst Mieter eingezogen sein. Doch die Realität sieht anders aus: Das Hauptgebäude präsentiert sich nach wie vor als Ruine. Die Bauarbeiten, die vor gut einem Jahr noch Hoffnung auf eine Renaissance des Volksbades machten, sind seit Langem zum Erliegen gekommen. Zwei Investoren haben inzwischen ihre Pläne für eine Sanierung ad acta gelegt.
Die Zukunft des denkmalgeschützten Baus ist damit erneut ungewiss. Die Stadt Zeitz steht vor der Herausforderung, einen neuen Weg für das leerstehende Gebäude zu finden. Die kunstvolle Fassade, einst Stolz der städtischen Badekultur, verfällt weiter, während die Diskussionen über mögliche Nutzungskonzepte neu entfacht werden müssen.
Bauarbeiten gestoppt – Digitales Angebot als Informationsquelle
Für detaillierte Hintergründe und exklusive Berichterstattung zum Thema bietet unser digitales Angebot umfassende Informationen. Abonnenten haben Zugang zu allen Inhalten auf MZ.de sowie zur digitalen Zeitung. Interessierte können sich registrieren und vier Wochen lang kostenlos digital lesen, während Bestandskunden der gedruckten Ausgabe die digitale Version direkt bestellen können.
Die Situation des Zeitzer Volksbades unterstreicht die Schwierigkeiten bei der Revitalisierung historischer Gebäude. Ohne engagierte Investoren und tragfähige Konzepte droht das architektonische Erbe weiter zu verfallen. Die Bürgerinnen und Bürger von Zeitz warten weiter auf eine Lösung für das ikonische Gebäude in ihrer Mitte.



