Die bulgarische Sängerin Dara (27) hat den Eurovision Song Contest 2026 für sich entschieden. Mit ihrem kraftvollen Song „Bangaranga“ begeisterte sie das Publikum in der Wiener Stadthalle und setzte sich gegen die Favoriten aus Finnland durch. Damit holte Bulgarien zum ersten Mal den ESC-Sieg, nachdem das Land drei Jahre lang nicht teilgenommen hatte.
Daras Sieg und erste Reaktionen
Nach dem Triumph feierte Dara ausgiebig mit ihrem Team hinter der Bühne. Erst nach 2 Uhr morgens erschien sie zur Sieger-Pressekonferenz. Ihre ersten Worte: „Das ist unglaublich, ich weiß gar nicht, was gerade passiert.“ Als Journalisten ihren Namen skandierten, konnte sie ihr Glück kaum fassen. „Ich danke meinem Mann, er hat mich motiviert, zum ESC zu kommen, denn ich hatte Angst davor“, erklärte sie. Sie gestand, vor dem Wettbewerb eine Panikattacke erlitten zu haben.
Die Bedeutung von „Bangaranga“
Bereits beim ESC-Opening fiel Dara mit einem Kleid aus Haaren auf. Im Gespräch mit BILD auf dem türkisfarbenen Teppich sprach sie über die Botschaft ihres Songs. „Ich glaube, dass wir alle innere Dämonen haben – Ängste, Scham, Unsicherheiten. Diese können wir vertreiben, indem wir mutig sind und zu hundert Prozent wir selbst“, sagte sie. Das Wort „Bangarang“ stammt aus dem jamaikanischen Patois und bedeutet Chaos oder Rebellion. Im Song wurde daraus „Bangaranga“, eine starke, rebellische Frau.
Überraschender Sieg gegen die Favoriten
Bulgarien lag bei den letzten Wettquoten nur auf Platz vier, doch Dara setzte sich sowohl im Jury-Voting als auch bei den Zuschauerstimmen durch. „Als Menschen können wir Dinge mit unseren Gedanken ändern. Alles ist möglich“, sagte sie über ihren Sieg.
Daras Karriereweg
Dara, bürgerlich Darina Votova, wurde in Varna geboren. 2015 nahm sie an der bulgarischen Version von „The X Factor“ teil und belegte den dritten Platz. Heute gilt sie als einer der größten Popstars des Landes. Mit ihrem ESC-Sieg schreibt sie Geschichte für Bulgarien.



