Auftrittsverbot: Michelle Hunziker darf bei italienischem „LOL“ nicht mitmachen
Michelle Hunziker: Auftrittsverbot bei italienischem „LOL“

Michelle Hunziker gehört zu den bekanntesten Moderatorinnen Europas. Die AZ traf die 49-Jährige in München zur Premiere von „LOL: Last One Laughing“ und sprach mit ihr über ihren neuesten TV-Job. Dabei verriet sie, warum sie in einer sehr bekannten Show nicht auftreten darf.

Kein Lachen erlaubt: Michelle Hunziker bei „LOL“

Kein Lächeln und immer im Angriffsmodus: Für Michelle Hunziker sind es ungewohnte Szenen, die sie in ihrem neuesten TV-Auftritt erlebt. Die Schweizerin hat sich aber keinen Fauxpas geleistet, denn bei „LOL: Last One Laughing“ ist Lachen strengstens verboten. Mit der AZ sprach die 49-Jährige über schwierige Momente in der Show – und warum sie in der italienischen Variante des Formats nicht auftreten darf.

Auftrittsverbot: Warum Michelle Hunziker in dieser Show nicht dabei sein darf

„Es macht total viel Spaß“, freut sich Michelle Hunziker, als sie der AZ beim persönlichen Treffen im Bayerischen Hof über ihre Teilnahme an der neuen Staffel „LOL“ berichtet. Die gebürtige Schweizerin ist zum dritten Mal in der Amazon-Show dabei. Ob sie wieder als XXL-Hühnchen auftreten wird? In der dritten Staffel hatte die Ex von Schmusesänger Eros Ramazzotti damit für viele Lacher gesorgt. „Nein, das Hühnchen kam nicht, aber ich wäre gerne noch mal ins Kostüm geschlüpft.“

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In der deutschen Ausgabe der internationalen Hit-Show ist Michelle Hunziker ein gern gesehener Gast – in der italienischen Version „LOL: Chi ride è fuori“ hingegen war sie noch nicht dabei. Daran wird sich in naher Zukunft wohl nichts ändern, denn die Moderatorin hat eine Art Auftritts-Verbot, wie sie der AZ erklärt: „Ich habe einen Exklusivvertrag mit Mediaset, deswegen kann ich nicht an der italienischen Ausgabe teilnehmen.“ Dass sie in Deutschland mitmachen dürfe, sei bereits eine große Ausnahme.

Show-Macher setzen auf Michelle-Hunziker-Double: „Musste so lachen“

Die italienischen Macher von „LOL“ wollten dennoch, dass Michelle Hunziker in ihrer Show zu sehen ist – und griffen auf eine kreative Lösung zurück: „Sie haben eine Komikerin eingeladen, die mich imitiert – sie war dann als Michelle-Double dabei.“ Wie kam das bei dem kopierten TV-Star selbst an? „Ich kenne sie und finde sie super, sie ahmt mich perfekt nach.“ Dabei kam es zu einer skurrilen Situation, wie Hunziker weiter berichtet: „Ich musste so lachen, denn sie wusste nicht, dass ich bei ‚LOL‘-Deutschland dabei war – trotzdem haben wir zufällig den gleichen Gag gemacht. Ich habe ihr dann geschrieben, ob sie bei uns einen Spion eingeschleust hatte.“

Emotionale Folgen: „Ich fing plötzlich an zu weinen“

Dass die 49-Jährige erneut bei „LOL: Last One Laughing“ antritt, ist ihrem eisernen Siegeswillen geschuldet: Michelle Hunziker will die Show unbedingt einmal gewinnen. Das gestaltet sich für die Promi-Kandidaten meist schwieriger als gedacht. „Die Leute haben wirklich keine Ahnung, wie sehr das an die Substanz geht“, verrät die Schweizerin im AZ-Gespräch. „Wenn man abends die Dreharbeiten beendet hat, ist man emotional einfach nur noch fertig. Wenn man sich zwingt, nicht zu lachen, ist das wie ein emotionaler Krampf.“

Die Auswirkungen eines „LOL“-Auftritts spüre man aber oft erst nach der Aufzeichnung, wie Michelle Hunziker betont: „Nach der ersten Staffel etwa war ich mit meiner Managerin essen. Sie sagte etwas Nettes zu mir und ich fing plötzlich an zu weinen, da ich immer noch so emotional war.“

Unvorhersehbare Dynamik: Michelle Hunziker packt über TV-Job aus

Eine Teilnahme an „LOL: Last One Laughing“ verlangt den VIP-Kandidaten einiges ab. Sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten sei aber unmöglich. „Es macht total viel Spaß, man kommt auch gerne zurück, aber man kann sich darauf nicht vorbereiten, was in der Show passieren wird. Es gibt keinen Trick, um besser zu werden“, erklärt Hunziker dazu. „Ich habe gemerkt: Man kann sich nur in Bezug auf seine eigenen Witze und Auftritte vorbereiten, aber in welche Richtung sich die Dynamik mit den anderen entwickelt, ist unvorhersehbar.“

Wie sich Michelle Hunziker unter anderem an der Seite von Michael „Bully“ Herbig, Carolin Kebekus, Teddy Teclebrhan und Martina Hill schlagen wird, sehen die Zuschauer aktuell jeden Donnerstag beim Streaming-Anbieter Amazon Prime.

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