Panne legt Inselfähre lahm – Fischerboot hilft Gästen
Panne legt Inselfähre lahm – Fischer hilft Gästen

Gut zwei Wochen nach dem Saisonstart auf der Teterower Burgwallinsel hat eine Panne am Sonntagnachmittag die Inselfähre lahmgelegt. Mehrere Besucher kamen damit zunächst nicht mehr zurück ans Festland und auch nicht mehr auf die Insel. Bis dann Fischer Jens Düse mit seinem Boot einsprang und einzelne Gäste übersetzte. Auch die Ausflugsbarkasse „Regulus“ holte Leute von der Insel-Anlegestelle ab und brachte sie zum Teterower Naturbad.

Seil der Fähre ist angerissen

Am Seil der Fähre waren mehrere sogenannte Adern gerissen, so dass es sich nicht mehr aufrollen ließ. Fischer Düse half dabei, das Stahl-Tau ein Stück weit aufzuschneiden, damit das Wasserfahrzeug erst einmal wieder an Land kam.

„Das war schon ein Abenteuer“, sagte Norman Pehl, der mit seinem Sohn einen Fahrradausflug auf die Insel unternommen hatte und nun mit dem Fischerboot zurückgekommen war.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Reparatur läuft

Die Seilfähre wird von den Teterower Stadtwerken betrieben. Wie Andreas Grindel, Technisches Management bei den Stadtwerken Teterow, am Montag mitteilte, haben Verschleißerscheinungen zu den „Ader-Rissen“ geführt. Lange ausfallen werde die Fähre aber nicht. Bereits am Montag sollte das kaputte Seil entfernt und ein neues eingesetzt werden. Damit kann die Fähre wie im Fahrplan vorgesehen mittwochs bis sonntags wieder in See stechen.

Auf der Burgwallinsel gibt es in diesem Jahr im „Wendenkrug“ nur ein eingeschränktes gastronomisches Angebot. Im vergangenen Jahr war die Insel komplett geschlossen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration