Vatertag 2026: Schnee, Hagel und Gewitter zu Christi Himmelfahrt
Vatertag 2026: Schnee, Hagel und Gewitter

Der Vatertag 2026 fällt wettertechnisch ins Wasser. Statt frühlingshafter Temperaturen drohen vielerorts Regen, Gewitter und sogar Schnee. Besonders in den Alpen und Mittelgebirgen müssen sich Ausflügler auf winterliche Verhältnisse einstellen.

Eisheilige sorgen für Kälteeinbruch

Die Bauernregel der Eisheiligen bewahrheitet sich in diesem Jahr. Vom 11. bis 15. Mai ist mit Frostnächten und Kälterückfällen zu rechnen. Meteorologe Jörg Kachelmann kritisiert zwar die Bauernregel als "Gaga", doch die Prognosen sind eindeutig: Die Temperaturen bleiben deutlich unter dem Durchschnitt.

Schneefall in den Alpen

Laut Deutschem Wetterdienst liegt die Schneefallgrenze bei etwa 1.500 Metern. In den Allgäuer und Berchtesgadener Alpen sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich. Auf der Zugspitze werden minus 6 Grad erwartet. Auch in den Kammlagen der Mittelgebirge bleibt es kühl.

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Regen und Gewitter im Flachland

Im Rest Deutschlands dominieren dichte Wolken und Schauer. Lokal sind Gewitter mit Hagel und starken Böen möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 9 und 13 Grad, nur entlang der Donau werden bis zu 16 Grad erreicht. Meteorologe Dominik Jung rät: "Bei den vielen Festen im Freien braucht man einen Regenschutz."

Wetter in München und Umgebung

In München zeigt sich der Himmel überwiegend wolkig. Immer wieder sind kurze Regenschauer möglich, Gewitter sind aber nicht zu erwarten. Die Temperaturen erreichen maximal 11 Grad, in den Morgen- und Abendstunden nur 7 bis 8 Grad. Jung empfiehlt eine leichte Regen- oder Windjacke.

Verglichen mit dem 1. Mai, als in Cottbus noch 29 Grad gemessen wurden, ist der Vatertag deutlich unterkühlt. Wer dennoch einen Ausflug plant, sollte sich auf wechselhaftes Wetter einstellen und entsprechende Kleidung wählen.

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